16.5.2018

Sicherheit geht vor: E-Bikes

Radeln ist eine der Lieblingssportarten der Vorarlberger. Seit einigen Jahren sind E-Bikes auf dem Markt: Fahrräder mit Elektromotor-Unterstützung. Bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h wird motorisch unterstützt. Als Mountainbike, Trekkingrad oder für den Stadtverkehr sind sie sehr beliebt. Die Verkaufszahlen, aber auch die Unfallzahlen steigen. Bis zu einem Drittel der E-Bikes sollen illegal „getunt“ sein und Geschwindigkeiten bis 50 km/h ermöglichen. Davor wird ausdrücklich gewarnt. Auch bei legalem Einsatz von E-Bikes gilt es, Tipps zu beachten.

Info

Als E-Bike gilt in Österreich ein Fahrrad mit Motorunterstützung. Geht es schneller als 25 km/h und übersteigt seine Leistung 600 Watt, gilt das E-Bike als Moped.

Der Besitzer muss eine Haftpflichtversicherung abschließen. Er unterliegt der Helmpflicht. Auch einen Führerschein der dementsprechenden Klasse muss der Fahrer vorweisen können. So ein E-Bike muss wie ein Moped ausgestattet sein. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie vom Händler neben dem Kaufvertrag auch ein COC-Papier (certificate of conformity) erhalten. Mit diesen Unterlagen sollte das schnelle E-Bike angemeldet werden.


E-Bikes - Sicherheitstipps © Grafik: KEYSTONE, Foto: Fotolia, Quelle: Robert Seeberger, Arbeiterkammer, AK Vorarlberg
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