Das Bild zeigt ein Porträtfoto des Fotografen Christian Stuppner. Er lacht offen und entspannt einen Gesprächspartner an. Im Hintergrund sieht man ein altes Kameramodell.
Christian Stuppner spricht im Museum des Wandels über sein bewegtes Berufsleben als Fotograf, in dem eines konstant war: der Wandel. © Hanno Mackowitz
05.03.2026

Museum des Wandels: „Der Fotograf Christian Stuppner – Photoshop statt Dunkelkammer“

Die neue Ausstellung im Museum des Wandels zeigt den Werdegang des Fotografen Christian Stuppner. Bei der Vernissage am 19. März 2026 erzählt er davon, wie sich der Beruf über die Jahrzehnte gewandelt hat – immer und immer wieder.

Die 14. Ausstellung im Museum des Wandels zeichnet Christian Stuppners Weg vom analogen Handwerk in der Dunkelkammer über die Einführung der digitalen Bildbearbeitung bis hin zur Gestaltung kompletter Zeitungsseiten am Bildschirm. Nach seiner Lehre als Fotograf in Tirol begann Stuppner im Vorarlberger Medienhaus in der Schwarz-Weiß-Dunkelkammer – und stand wenige Jahre später vor den ersten Macintosh-Computern, auf denen Photoshop lief. Die Anleitungen waren auf Englisch, das Jahr war 1990, und ein Handbuch gab es nicht. Stuppner und seine Kollegen arbeiteten nach dem Prinzip: ausprobieren, lernen, weitermachen. Er beschreibt diese Zeit bis heute als eine der spannendsten seines Berufslebens. 

Was passiert, wenn eine Technologie innerhalb weniger Jahre einen ganzen Beruf auf den Kopf stellt? Christian Stuppner hat das nicht einmal, sondern mehrfach erlebt – und erzählt davon bei der Vernissage am 19. März. Kuratorin Dr. Michaela Feurstein-Prasser spricht mit ihm über sein Leben und eine Branche, die sich so rasant entwickelt hat wie kaum eine andere. 

Vernissage:
Donnerstag, 19. März 2026, 19:00 Uhr
AK Foyer, Widnau 4, 6800 Feldkirch
Anmeldung zur Vernissage unter schaffarei.at. Der Besuch der Ausstellung ist ohne Anmeldung möglich.

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