Museum des Wandels: „Bibliothekar Norbert Schnetzer – Ein Leben zwischen alten Büchern und neuen Zeiten“
Die neue Ausstellung im Museum des Wandels widmet sich dem Bibliothekar Norbert Schnetzer. Er schildert bei der Vernissage am 15. Juni 2026, wie sich sein Beruf durch die Digitalisierung grundlegend gewandelt hat – und warum das gedruckte Buch in seinen Augen dennoch nie aussterben wird.
Norbert Schnetzer ist seit 1993 in der Vorarlberger Landesbibliothek tätig – und hat in dieser Zeit so ziemlich alles erlebt, was ein Bibliothekar erleben kann: den Übergang vom Zettelkatalog zum digitalen Katalog, den Aufbau von VOLARE, dem Vorarlberger Landesrepositorium mit rund zwei Millionen Fotos, die Digitalisierung historischer Zeitungen, die plötzlich auf Knopfdruck durchsuchbar wurden. Und dennoch immer wieder: die alten Bücher.
Denn Schnetzers eigentliche Leidenschaft gilt den ältesten Büchern der Bibliothek – sowohl Handschriften mit handgemalten Ansichten von Adelssitzen als auch alten Drucken, die in Vorarlberg bereits ab 1616 gefertigt wurden – Bücher, in die er sich über drei Jahrzehnten eingelesen, eingearbeitet und schlicht verliebt hat.
In der 14. Ausgabe des Museums des Wandels erzählt Schnetzer, warum er jeden Morgen gerne in die Bibliothek geht, was ein Wasserzeichen über das Alter eines Buches verrät und weshalb er überzeugt ist, dass das gedruckte Buch niemals verschwinden wird.
Vernissage:
Montag, 15. Juni 2026, 19:00 Uhr
AK Foyer, Widnau 4, 6800 Feldkirch
Anmeldung zur Vernissage unter schaffarei.at. Der Besuch der Ausstellung ist ohne Anmeldung möglich.
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