Mut-Wut-Theater: feminin/maskulin © AK Vorarlberg
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15.06.2022

feminin/maskulin: Theater in der Schaffarei

Der zweite „Mut-/ Wutausbruch“ in der Schaffarei stammt von der Vorarlberger Autorin Christina Walker und behandelt den Gender Gap am Arbeitsplatz

Sich als Frau im Beruf durchzusetzen, ist heute kein Problem mehr! Oder doch? Das Kurzdrama „feminin/maskulin“ setzt den Fokus auf Themen, die berufstätige Frauen häufiger erleben, als viele wahrhaben möchten: ungleiche Bezahlung, fehlende Anerkennung von Leistung – und Komplimente, die Mitarbeiterinnen immer wieder auf ihre Weiblichkeit reduzieren. An vier Abenden ist das Stück im Juni auf der Klub-Bühne der Schaffarei der AK Vorarlberg in Feldkirch zu sehen.

Fehlende Anerkennung und sexuelle Belästigung
Im Mittelpunkt des Theaterstücks der Vorarlberger Autorin Christina Walker steht die Protagonistin Veronika Lang. Sie arbeitet in einem Architekturbüro. Eines ihrer Projekte ist sogar in der Endausscheidung eines Wettbewerbs. Doch ihr Chef lobt ihre feminine Frisur, nicht ihre Leistungen. Veronika ärgert sich, während die Kollegin ihre Karriere mit Stöckelschuhen fördert. Die männlichen Mitarbeiter scheinen es leichter zu haben mit der fachlichen Anerkennung.

Viele Frauen sind bestens ausgebildet, sie sind ehrgeizig und sie sind bereit, viel Leistung zu bringen. Oft wird das aber nicht honoriert“, beschreibt Christina Walker die Situation ihrer Hauptfigur, mit der sich wohl viele Frauen zumindest ansatzweise identifizieren können. Hinzu kommt die latente sexuelle Belästigung, der sich Veronika im Büro täglich ausgesetzt fühlt. „Besser gleich wehren, sagen, was nicht passt, und skeptisch werden, wenn es zu viel Komplimente fürs Äußere gibt, aber keine für die geleistete Arbeit“, sagt Walker.
Impuls zum Diskurs
Die Inszenierung des etwa 15-minütigen Monologes übernimmt die Regisseurin und Dramaturgin Lisa-Maria Cerha. Für „feminin/maskulin” hat sie nach einer Bühnenlösung gesucht, um die Vielstimmigkeit der Protagonistin darzustellen. So wie es Feminismen im Plural und nicht nur einen Feminismus gibt, so gibt es auch viele laute weibliche und männliche Stimmen zum Thema Gender Gap am Arbeitsplatz.

Mut-/ Wutausbruch
Mit dem Format „Mut-/ Wutausbruch“ bringt die AK Vorarlberg brisante arbeitsrelevante Themen auf die Bühne. Im Zentrum der kurzen Theater-Monologe steht immer ein Arbeitskonflikt, der nachdenklich stimmt und Diskussions-Stoff liefert.

Von 20. bis 23. Juni, jeweils 20 Uhr, im Klub der Schaffarei in Feldkirch.


Der Eintritt ist frei.

Anmeldung unter www.schaffarei.at.

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