Unverschämte Abzocke am Telefon

Vor Weihnachten sind vor allem ältere Personen besonders dafür anfällig. Plötzlich ist ein Inkassobüro am Telefon und verlangt Nachzahlungen  für abgeschlossene Lottoverträge. Bei der AK Vorarlberg häufen sich die Fälle. Was tun? Auflegen, raten die Konsumentenschützer. 

„Guten Tag, Inkassobüro Bergmann. Sie haben einen Lottovertrag abgeschlossen und sind mit Ihren Zahlungen im Rückstand.“ Die Dame kommt gleich zur Sache. Quer durch Österreich laufen zurzeit wieder die Telefonleitungen heiß. Dabei „kennen wir solche Anrufe von Inkassobüros seit vielen Jahren“, sagt AK-Konsumentenberater Franz Valandro. Aber auch die Betrüger haben ihre Hochsaison. Und die ist jetzt, im Advent.

Die Anrufer sind hartnäckig. Lässt er sich auf ein Gespräch ein, begeht der Konsument den ersten Fehler. Denn die eingeforderten Summen sind kein Pappenstiel. „Mitunter sind angeblich tausende Euros offen.“

Natürlich bietet das vermeintliche Inkassobüro nach dem ersten Schrecken dem Kunden „kulant“ auch an, den Vertrag aufzulösen. Dann entstünden natürlich auch keine Zahlungen mehr. Leider gehen immer wieder Menschen darauf ein. Deshalb rät der AK-Konsumentenschutz: Wer so einen Anruf bekommt, sollte am besten gleich wieder auflegen. Und keinesfalls zahlen. Denn kein seriöses Inkassounternehmen fordert eine Zahlung mittels Prepaidkarte. Wer bereits bezahlt hat, soll unbedingt eine Anzeige bei der Polizei erstatten.

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Überlegen Sie sich, ob Sie bei Gewinnspielen künftig mitmachen. Sie können davon ausgehen, dass die dort von Ihnen angegebenen Daten (Name, Adresse, Telefonnummer, Mailadresse) verkauft werden. Und genau so kommen solche Betrüger an Ihre Daten.

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