ÖVP-Altpolitiker wollen höheres Pensionsantrittsalter

AK-Hämmerle: „Abgehoben und vollkommen unsozial“

„Es grenzt schon an Zynismus, wenn zwei Altpolitiker, die mit Luxuspensionen ausgestattet sind, darüber nachdenken, ob die Menschen künftig länger arbeiten müssen“, kritisiert AK-Präsident Hubert Hämmerle den früheren oberösterreichischen Landeshauptmann Josef Pühringer und die Alt-Nationalratsabgeordnete und jetzige Seniorenbundchefin Ingrid Korosec. Diese hatten in Aussendungen darüber fabuliert, dass wegen der gestiegenen Lebenserwartung die Lebensarbeitszeit verlängert werden müsse. „Das ist abgehoben und vollkommen unsozial“, urteilt der AK-Präsident. 

Für Hämmerle ist es unglaublich, wie diese beiden türkisen Polit-Pensionisten agieren. „Pühringer und Korosec fürchten wohl um den Erhalt ihrer Luxus-Pensionen, die sie als Altpolitiker beziehen und fordern deshalb, dass die Österreicherinnen und Österreicher künftig länger arbeiten und weniger lang in Pension sind“, vermutet der AK-Präsident. Dies zeige einmal mehr, wie abgehoben und unsozial Korosec und Pühringer agieren. Anstatt sich über alters- und alternsgerechte Arbeitsplätze Gedanken zu machen, damit man die arbeitenden Menschen zumindest näher an das derzeit geltende Pensionsantrittsalter heranführen kann, will man sie einfach vom Pensionstopf fernhalten. „Wenn das Thema nicht so ernst für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wäre, könnte man meinen, es handelt sich um einen verfrühten, schlechten Faschingsscherz“, so Hämmerle abschließend.


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