Halber Feiertag ist ganzer Pfusch!

„Nachdem der Europäische Gerichtshof den heimischen Arbeitnehmern einen Feiertag zugesprochen hatte, gibt Kanzler Kurz dem Druck der Unternehmer nach und schafft einen halben Tag wieder ab“, kritisiert AK Präsident Hubert Hämmerle. Für ihn ist diese Art der Anlassgesetzgebung, um ein oberstgerichtliches Urteil zu umgehen, bezeichnend für den Respekt der Regierung gegenüber den Arbeitnehmern aber auch dem Europäischen Gerichtshof.

Der halbe Feiertag bedeutet nicht nur eine Verschlechterung für jene, die bisher Anspruch auf einen gänzlich freien Tag hatten, sondern auch für diejenigen, die aufgrund des EuGH-Urteils Anspruch gehabt hätten – sie verfügen künftig über weniger Freizeit“, so Hämmerle. Ihn verwundert insbesondere, dass gerade die FPÖ als selbsternannte Partei des „kleinen Mannes“ diese Aktion mitträgt.  

Auch all jene, deren Arbeitswoche am Freitag um 14 Uhr endet, dürfen sich ein weiteres Mal gefrotzelt fühlen. Außerdem: Wer von 8 bis 14 Uhr arbeitet, müsste am Freitag einen 12-Stunden-Arbeitstag haben, würde er wirklich einen halben Tag frei haben.

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