AK Präsident Hubert Hämmerle © Miro Kuzmanovic
AK-Präsident Hubert Hämmerle © Miro Kuzmanovic

100 Jahre AK, 100 Jahre Gerechtigkeit

Am 26. Februar 1920 beschloss das erstmals wirklich demokratisch gewählte Parlament  der jungen Republik Österreich das Gesetz über die Errichtung von Kammern für Arbeiter und Angestellte. Die Arbeiterkammern sollten den Handelskammern als „gleichwertige Partner“ gegenüberstehen. Ziel der AK war und ist es, bessere Rechte für Beschäftigte durchzusetzen. „Die AK setzt sich seit 100 Jahren für mehr Gerechtigkeit ein und wird das für immer tun, denn Österreich braucht einen weiteren Gerechtigkeitsschub“, ist AK-Präsident Hubert Hämmerle überzeugt.  

Zum 100. Geburtstag hat die Arbeiterkammer vom Institut „IFES“ abfragen lassen, was die Menschen in Österreich über Gerechtigkeit denken. Die Umfrage zeigt: Österreich wird allgemein als ein gerechtes Land empfunden. „Die Erhebung zeigt aber auch deutlich, dass einige Themenbereiche gibt, die von den arbeitenden Menschen als sehr ungerecht empfunden werden“, erklärt der AK-Präsident. Zu diesen Ungerechtigkeiten gehören vor allem die Verteilung von Vermögen (wer wieviel besitzt), das Steuersystem (wer wieviel zahlt), die Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit, wer wichtige Jobs und Posten bekommt, wer den Klimawandel verursacht und wer die Folgen zu spüren bekommt sowie der Zugang und die Preise für Wohnraum. 

Großer Druck in der Arbeitswelt

Alarmierend ist dieses Umfrageergebnis: Knapp 90 Prozent der Befragten sagen, der Druck in der Arbeitswelt wird immer größer – das muss für alle in Warnsignal sein. Der steigende Druck hängt unter anderem mit überlangen und belastend gestalteten Arbeitszeiten, der Verdichtung der Arbeit und dem Verschwimmen von Arbeit und Freizeit zusammen. All das ist dafür verantwortlich, dass die Menschen krank werden und lange vor dem gesetzlichen Pensionsalter ihre Berufe nicht mehr ausüben können.  

Die IFES-Umfrage zeigt: Die Arbeiterkammer setzt sich für Gerechtigkeit ein. „Die AK hat Konzepte, wie man bestehende Ungerechtigkeiten beseitigen kann und sie macht sich seit 100 Jahren für die Gerechtigkeit stark. Das wollen wir im Rahmen des Jubiläums ‘100 Jahre AK’ klar und deutlich aufzeigen“, so Hämmerle abschließend.

 

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