27,1 Prozent der Belegschaft müssen zuhause Pflege- und/oder Betreuungsaufgaben stemmen. 38,1 Prozent der Betroffenen arbeiten in Teilzeit, 17,4 % müssen diese Zusatzaufgaben neben der Vollzeitbeschäftigung bewältigen. Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil der pflegenden und betreuenden Angehörigen bei den Fachärzt:innen. 47,9 Prozent aller Befragten wünschen sich eine andere Dienstplangestaltung und dies hauptsächlich wegen Betreuungspflichten.
Die Arbeitsbelastung ist hoch: 68,3 Prozent beklagen, dass sie zu viele Aufgaben gleichzeitig erledigen müssen, 61 Prozent leiden unter Zeitdruck, 55,6 Prozent werden in ihrer Tätigkeit immer wieder unterbrochen.
Nur 43,6 Prozent haben den Eindruck, dass Ihre Leistungen und Anstrengungen angemessen anerkannt werden. 56,4 Prozent erleben das kaum oder gar nicht.
Die Landeskrankenhäuser werden in den nächsten fünf Jahren 200 neue Mitarbeitende brauchen. Der Anteil, der über 51-Jährigen wird von derzeit 28 Prozent auf 35,4 Prozent in den nächsten Jahren steigen. Ab 2031 wird sich der Bedarf an Mitarbeitenden weiter erhöhen.
Bei der Berufsorientierung der Belegschaft sieht man, dass 6,6 Prozent der befragten Teilzeitkräfte mehr arbeiten wollen. Das zeigt Potenzial auf. 80.8 % halten ihren Arbeitsplatz als sicher. 63,4 Prozent würden ihren Beruf wieder ergreifen und nur 12 Prozent können sich das gar nicht vorstellen.
Bei der Frage: "Wie gut lassen sich Privatleben und Beruf vereinbaren?" antworteten immerhin 53,1 Prozent mit zufrieden und nur 15,5 Prozent kommen damit nicht klar. 29,5 % der Fachärzt:innen wollen bis zur Pensionierung an ihrem Landeskrankenhaus bleiben, 48,6 Prozent immerhin für die kommenden Jahre. 21,9 % planen, das Spital zugunsten einer eigenen Praxis zu verlassen.