24.11.2015
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Europäisch, jung, mobil - Neue Zuwanderung nach Vorarlberg 2008 bis 2014

Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit der neuen Zuwanderung nach Vorarlberg im Zeitraum 2008 bis 2014. Hier sind die Auswirkungen der inzwischen bestehenden Arbeitnehmerfreizügigkeit für Bürgerinnen und Bürger der EU-Beitrittsstaaten von 2004 und 2007 deutlich spürbar. Deutschland ist allerdings nach wie vor das wichtigste Herkunftsland neuer Zuwanderer.

Sowohl in der Wohnbevölkerung als auch auf dem Arbeitsmarkt gehen die Zuwächse zwar immer noch zu einem erheblichen Teil auf Zugewanderte aus Deutschland zurück, doch machen Personen aus Ungarn, der Slowakei, Rumänien und Bulgarien inzwischen einen wachsenden Anteil aus.

Auf dem Arbeitsmarkt ist das Wachstum der Beschäftigungsverhältnisse seit 2011 überwiegend, nämlich zu 56 %, ausländischen Frauen und Männern geschuldet. Der andere Teil geht fast ausschließlich auf das Konto inländischer Frauen. Österreichische Männer hingegen spielen für das Beschäftigungswachstum kaum mehr eine Rolle.

Doch obwohl das Wachstum der Beschäftigung erheblich auf ausländischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern beruht, ist deren Anteil an der bestehenden Gesamtbeschäftigung nach wie vor gering. Von den EU-Beitrittsstaaten nach 2004 erreichen lediglich die ungarischen ArbeitnehmerInnen auf dem Vorarlberger Arbeitsmarkt einen Anteil von knapp über einem Prozent. Dennoch ist die neue Dynamik der nationalen Zusammensetzung der Arbeitskräfte, die bei den Zuwächsen feststellbar ist, unübersehbar.


Studie Zuwanderung © AK, AK
Datum / Jahr November 2015
HerausgeberIn AK Vorarlberg
AutorIn Eva Häfele
Copyright AK Vorarlberg

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