Lehrlinge am Unterricht gehindert!

Immer mehr Betriebe beanspruchen Lehrlinge auch an ihrem Berufsschultag – Das muss aufhören.

Dass Firmen ihre Lehrlinge an Berufsschultagen nicht im Betrieb einsetzen, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Das ist es leider nicht. Bei der AK häufen sich Beschwerden.   

Im Corona-Jahr 2020 die Lehre abzuschließen, ist – weiß Gott – herausfordernd genug. Die Berufsschulen haben bereits Mitte März sehr aufwändig auf Distance Learning umgestellt, damit während der Wochen der Ausgangsbeschränkungen keine unüberbrückbaren Lücken entstehen. Lehrer und Schüler arbeiten gemeinsam digital in Videokonferenzen und auf Onlineplattformen. Das System hat sich bewährt. Bald, ab 4. Mai, können so die ersten Absolventen ihre Lehrabschluss­prüfungen ablegen.  

Umso unverständlicher ist es, dass immer mehr Lehrlinge an ihren Berufsschultagen von den Firmen beansprucht werden. „Das geht soweit, dass manchen Lehrlingen sogar gedroht wurde,  ihnen den Berufsschultag vom Urlaub abzuziehen, wenn sie nicht arbeiten kommen“, sagt Christine Raggl. Die Leiterin der Abteilung Lehrlinge und Jugend in der AK findet es ungeheuerlich, wenn Betriebe ihre Lehrlinge so in Bedrängnis bringen. „Das muss aufhören“, betont auch Bertram Summer. Der Schulqualitätsmanager für Berufsschulen in der Bildungsdirektion Vorarlberg hat sich in einem mahnenden Schreiben bereits an die Ausbildungsbetriebe gewandt.  

Auf ihrer Website haben die Experten der AK zahlreiche nützliche Informationen rund um die Corona-Krise zusammengetragen:

 ak-vorarlberg.at/coronavirus

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