1.9.2020

Neue Digi-Tech-Uni leider nicht im Ländle

AK-Präsident Hämmerle: „Oberösterreich zeigt, was Wirtschaft wirklich braucht“

Vorarlberg zeigt sich gerne als Pionier und Vorreiter auf allen möglichen Gebieten. „Und obwohl die Wirtschaft im Ländle dringend einen Innovationsschub braucht, hat das Land den Fuß nicht so richtig am Gaspedal“, sagt AK-Präsident Hubert Hämmerle. Wie es geht, zeigt aktuell das Land Oberösterreich. Dort wird die Gründung einer neuen Digi-Tech-Uni als Jahrhundertprojekt gefeiert. Die digitale Transformation der Wirtschaft bekomme damit ein Headquarter mit Forschung und Lehre und werde damit zum Turbo für Fachkräfte und Innovation. „Das ist genau das, was dem Ländle auch guttun würde“, weiß der AK-Präsident. 

Nachdem der Bund angekündigt hatte, man wolle künftig mehr wichtige Infrastruktur auch in die Bundesländer verlagern, hätte sich Vorarlberg für eine neue Digi-Tech-Uni geradezu angeboten. Schließlich ist das Ländle für die Alpenrepublik ein nicht unwesentlicher Produktionsstandort und es verfügt weiter über keine eigene Universität. „Es ist schon verwunderlich, dass man sich von Landesseite mit diesem Thema nicht intensiver auseinandergesetzt hat“, wundert sich Hämmerle. Schließlich rede man immer vom Bau internationaler Leuchttürme. „Eine Digi-Tech-Uni wäre genau so ein Leuchtturm, mit dem die Transformation von Digitalisierung in Wertschöpfung vor allem in der produzierenden Wirtschaft möglich wäre. „Leider ist diese Chance – Stichwort: Facharbeitermangel – an uns vorbei gegangen. Im Ländle erfreut man sich derweilen aber immerhin an der Eröffnung von Billig-Hotels“, so der AK-Präsident abschließend.


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