Konsum
So steuern Werbung und Marketing, was du kaufst
Werbung ist allgegenwärtig – ob im Fernsehen, auf Social Media oder beim Blättern in einer Zeitschrift. Aber wie genau beeinflusst sie unser Kaufverhalten? Und wie kannst du dich dagegen wehren?
Du warst nur kurz im Supermarkt, kommst raus und willst mit deinem Fahrrad heimradeln – doch es ist nicht mehr da. Ein Fahrraddiebstahl ist der Albtraum aller Radler:innen. Der finanzielle Schaden ist oft groß. Besonders schmerzhaft ist der Verlust für jene, für die das Fahrrad nicht nur Fortbewegungsmittel war, sondern ein Lieblingsstück mit emotionalem Wert, mit dem man schon viel erlebt hat.
Im Jahr 2024 wurden in Vorarlberg 1.004 Fahrräder gestohlen – also beinahe drei Räder pro Tag. Und: Lediglich acht Prozent der Fahrraddiebstähle konnten aufgeklärt werden. Damit dir das nicht passiert, solltest du auf ein gutes Fahrradschloss setzen. Wir sagen dir, worauf es dabei ankommt und wie du ein passendes Schloss für dich findest.
Fahrradschlösser lassen sich grob in drei Kategorien unterscheiden: Bügel-, Ketten- und Faltschlösser.
Kein Schloss ist völlig „unknackbar“. Aber Fahrraddiebe müssen schnell arbeiten, um nicht erwischt zu werden. Ein starkes Schloss kann sie deshalb schon so abschrecken, dass sie gar nicht erst versuchen, es aufzubrechen. Fahrradschlösser werden deshalb oft auf die Zeit getestet, die es zum Knacken braucht. Und je länger die ist, desto sicherer ist das Schloss.
Die Hersteller geben die Stabilität meistens in Schutzklassen an. Je höher, desto sicherer – aber auch desto teurer. Wichtig zu wissen: Es gibt keine einheitliche Einteilung der Schutzklassen. Was bei dem einen Hersteller eine 5 ist, kann bei dem anderen eine 8 sein. Vergleiche zwischen verschiedenen Marken sind dadurch schwierig.
Das eine, beste Fahrradschloss gibt es nicht – denn es kommt immer auch auf dich an. Du solltest nicht nur darauf achten, dass das Schloss stabil und sicher ist, sondern dass es auch praktisch für dich ist.
Kettenschlösser beispielsweise sind zwar schwer zu knacken, aber schwer und unhandlich. Wenn du dein Schloss nach dem Benutzen in deinen Rucksack packen möchtest, könnte das sehr unhandlich für dich sein und ein leichtes Faltschloss wäre besser. Außerdem solltest du dir überlegen, ob du lieber ein Schloss mit Zahlenkombination oder Schlüssel haben möchtest. Die Polizei rät dabei übrigens zu Schlössern mit Schlüssel, weil die sicherer sind. Und teste, ob du das Schloss auch bei wenig Licht und mit Handschuhen gut öffnen und schließen kannst.
Egal für welches Schloss du dich entscheidest, es gibt ein paar Tipps, die die Sicherheit deines Fahrrads immer erhöhen.
Selbst mit dem besten Schloss gibt es keine Garantie, dass dein Fahrrad nicht gestohlen wird. Deshalb lohnt sich auch ein Blick auf den Versicherungsschutz.
Viele Haushaltsversicherungen decken Fahrraddiebstahl in bestimmten Grenzen und bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen grundsätzlich mit ab. Ob überhaupt und wenn ja in welchem Umfang, hängt aber stark vom jeweiligen Vertrag ab. Manche Versicherungen ersetzen nur Diebstähle aus Keller oder Wohnung, andere auch auf der Straße. Auch Höchstgrenzen beim Ersatzwert sind üblich. Deshalb gilt: Wirf am besten einen Blick in deine Polizze oder frage direkt bei deiner Versicherung nach, wie dein Fahrrad abgesichert ist.
Bei besonders teuren Rädern – etwa hochwertigen Mountainbikes, Rennrädern oder E-Bikes – kann auch eine eigene Fahrradversicherung sinnvoll sein. Sie kann zusätzlichen Schutz bieten, etwa auch bei Stürzen oder Vandalismus.
Wichtig ist dabei aber immer der Blick ins Kleingedruckte: Viele Versicherungen stellen genaue Bedingungen, damit sie im Ernstfall überhaupt zahlen. Häufig ist etwa vorgeschrieben,
Wer diese Vorgaben nicht einhält, bleibt im schlimmsten Fall trotz Versicherung auf dem Schaden sitzen. Informiere dich deshalb genau über die Bedingungen deiner Versicherung – und bewahre immer auch Kaufbelege für Fahrrad und Schloss auf.
Einen hundertprozentigen Schutz vor Fahrraddiebstahl kann dir auch das beste Schloss und der cleverste Tipp nicht liefern. Aber mit ein paar schlauen Vorkehrungen machst du den Fahrraddieben das Leben deutlich schwerer – und dein Fahrrad sicherer.
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Arbeit
Mehr Bewegung ins eigene Leben zu bringen, ist ein Wunsch, den viele teilen. Doch wie gelingt die Veränderung wirklich? Wenn sie Alltag wird! Eine der einfachsten Maßnahmen liegt direkt vor der Haustür: der Weg zur Arbeit. Wer in die Pedale tritt, bringt Bewegung in den Tag – und die AK schützt dich auf dem Weg.
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