Porträt von Adrien und Alyssa, den neuen Pächtern der Schaffarei Gastronomie x Aventure im AK Quartier. Beide sitzen entspannt und fröhlich auf einer schwarzen Gartenbank im Außenbereich vor einem Fenster mit grünen Fensterläden. Links sitzt Adrien im beigen Hemd, dunkler Hose und weißen Sneakern, die Beine übereinandergeschlagen. Rechts sitzt Alyssa mit langen, dunklen Haaren, weißer Bluse, hellblauen Jeans und ebenfalls weißen Sneakern. Auf dem dunklen Tisch vor ihnen steht eine große, glänzende Metallschale zur Flaschenkühlung. Im verschwommenen Vordergrund sind grüne Blätter zu sehen.
Adrien und Alyssa führen das neue Lokal im AK Quartier: Schaffarei Gastronomie x Aventure. © AK Vorarlberg
9.7.2026
Konsum

Neueröffnung im AK Quartier: Schaffarei Gastronomie x Aventure

Begegnung,Freizeit,Interview,KW9,Konsum

Ein lebendiges Quartier, ein cooles Konzept und Gastgeber, die Gastronomie noch als echtes Handwerk verstehen.

»Schaffarei Gastronomie x Aventure« – das klingt ein bisschen geheimnisvoll. Was steckt denn dahinter? 

Adrien: Ganz schön viel (lacht). Vor allem ein ­Anspruch, denn wir wollen einen Ort schaffen, an dem Genuss und Gesundheit kein Widerspruch sind. Unsere Gäste sollen nach dem Essen fit, gestärkt und glücklich rausgehen – egal ob nach dem schnellen Lunch oder einem gemütlichen Abend. Das funktioniert für uns nur mit richtig frischen Gerichten, viel Gemüse und ehrlichem Handwerk statt Fast Food aus der Fritteuse.

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Wie sehen die Gerichte konkret aus? 

Adrien: Am Mittag bieten wir nachhaltige und saisonale Mittagsmenüs sowie Bowls an – entweder zum Mitnehmen oder zum Genießen vor Ort. Wir haben auch einen eigenen Takeaway-Bereich geschaffen, damit es sich im Gastraum nicht staut. Am Abend schalten wir um auf à la carte und »around the world« mit einer wöchentlich neuen Länderküche. Wichtig ist uns dabei: Wir möchten »echtes« Essen ohne zusätzliche E-Nummern und Zusatzstoffe anbieten. Instant und Pulver kommen uns nicht ins Lokal.

»Wir möchten >echtes< Essen ohne zusätzliche E-Nummern und Zusatzstoffe anbieten. Instant und Pulver kommen uns nicht ins Lokal.«

Adrien

Schaffarei Gastronomie x Aventure

Außenansicht des Eingangs der Schaffarei Gastronomie. Über dem Vordach ist ein großer, gelber Neonschriftzug mit dem Namen „Schaffarei“ angebracht. Auf den Steinstufen des überdachten Eingangs, der von zwei grauen Säulen flankiert wird, befinden sich die Pächter: Adrien sitzt im Vordergrund auf den Stufen, Alyssa steht leicht versetzt dahinter neben der offenen Holztür. Links neben der Tür hängt ein Schild mit der Aufschrift „Willkommen“ und der Hausnummer 10.

Das klingt nach verdammt viel Aufwand. 

Adrien: Das stimmt, und wir haben lange kalkuliert, damit die Idee auch preislich aufgeht. Unsere Mittagsmenüs werden zwischen 13 und 15 Euro liegen. Angesichts der frischen Zutaten ist das ein fairer Preis. Wir sind uns sicher, dass die Gäste Qualität zu schätzen wissen.

Finden Eltern bei euch auch etwas für ihre Kinder?

Alyssa: Wir haben selbst zwei Kinder und wissen, dass die Kleinen nicht immer dasselbe essen möchten wie die Großen. Deshalb gibt es bei uns für Kinder auch die Klassiker wie Chicken Nuggets. Aber selbst die macht unser Koch frisch und immer selbst – bei uns kommt keine Tiefkühlkost auf den Teller, auch nicht bei den Kindern.

Ihr sperrt bereits um 9 Uhr morgens auf – ideal für den ersten Kaffee. Der ist ja bei euch etwas ganz Besonderes, richtig?

Alyssa: Absolut. Wir setzen auf »Direct Trade«, das heißt: Die Bohnen kommen ohne ­Zwischenhändler:innen direkt von den Produzent:innen vor Ort. So kommt das Geld bei den Kaffeebauern und -bäuerinnen an, und wir bekommen im Gegenzug absolute Spitzenqualität. Auch bei den übrigen Getränken gehen wir unseren Weg: Wer mag, bekommt bei uns zwar schon ein Red Bull oder eine Cola, aber unser ­Fokus liegt auf selbstgemachten Eistees und erfrischenden Drinks ohne Zucker.

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Unter dem Lokal liegt der Schaffarei Klub. Werdet ihr ihn auch bespielen?

Adrien: Ja, im Klub wird es auch weiterhin ­Veranstaltungen geben. Wir wollen hier besonders auf Kulturabende mit ­Theater, Lesungen oder Konzerten setzen. Unser Ziel ist wie im Restaurant auch hier ein anderes Konzept als das übliche: Wir ­wollen keinen Club für laute Partys, ­sondern einen lebendigen Raum für ­Kultur und eine gute Zeit.

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