7.6.2018
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150 Millionen Euro für bessere Arbeitswelt

ARBEITNEHMER. Die AK vertritt in Österreich 3,6 Millionen Mitglieder.
BEITRÄGE. Ein AK-Mitglied bringt im Schnitt 6,90 Euro monatlich ein.
SERVICE. Dafür baut die AK ihren Mitgliederservice weiter aus.

Die Arbeitswelt verändert sich rasend schnell. Die AK wird sie mitgestalten. Das erwarten die 3,6 Millionen Mitglieder auch von ihrer Arbeiterkammer. Die Dialoginitiative „Wie soll Arbeit?“ hat es so wie die Initiative „Schaffa in Vorarlberg“ deutlich gezeigt. AK und ÖGB haben die Menschen nach ihren Bedürfnissen gefragt. 1,34 Millionen haben in wenigen Wochen geantwortet. So ist es der AK nun gelungen, ein Maßnahmenpaket von 150 Millionen Euro für ihre Mitglieder zu schnüren.

Online-Handel statt Warenhaus, intelligente Maschinen statt Fließband, Crowdworking statt Büroarbeitsplatz: Kaum ein Phänomen wirkt derzeit so mächtig wie die Digitalisierung. Die genauen Folgen für die Arbeitsplätze in Österreich kennt niemand. Manche Studien sagen enorme Jobverluste voraus, andere verweisen auf die zahlreichen neuen Berufsfelder, die entstehen werden. Fix ist: So gut wie jeder Arbeitsplatz wird vom digitalen Wandel betroffen sein. 150 Millionen Euro will die AK deshalb in den nächsten fünf Jahren für Maßnahmen zur Verfügung stellen, die dazu beitragen, die Arbeitswelt von morgen arbeitnehmerInnenfreundlich zu gestalten. Wir werden einen Qualifizierungsfonds gründen, konkret über Projektförderung neue Arbeitsplätze schaffen und den eigenen Service stark ausbauen. Die 150 Millionen Euro werden die neun Arbeiterkammern durch Kreditaufnahmen und die Nutzung aller Effizienzpotenziale zur Verfügung stellen.

BILDUNG ist der Schlüssel. Deshalb gründen alle neun Arbeiterkammern für ihre Mitglieder einen Qualifizierungsfonds. Das Geld fließt direkt in Kurse und Lehrgänge.

ARBEIT 4.0 heißt die Zukunft. Ein eigener Projektfonds der AK fördert Ideen, die Arbeitsplätze schaffen.

SERVICE 4.0
Die AK baut ihre Online-Beratung weiter aus: von Terminvergabe über Apps für Arbeitnehmer bis hin zu Web-Seminaren.

Rainer Keckeis, Direktor © Georg Alfare, Fotograf

AK steht für echte Unterstützung

Nicht die Mitglieder, sondern nur diese Regierung hat ein Problem mit der Arbeiterkammer. Das ist für eine Interessenvertretung, die als Gegengewicht zum allmächtigen Staat gegründet wurde, eigentlich ein Kompliment. Weil sich aber die AK zu stark für den „kleinen Mann“ einsetzt, will die türkis-blaue Regierung sie nachhaltig durch eine Beitragskürzung schwächen. Ziel dieser Regierung ist es, die Unternehmer, Kapitalbesitzer und Bauern von Bürokratie und Steuerlast weitestgehend zu befreien. Dabei stören Arbeiterkammer und Gewerkschaften natürlich. Diese Institutionen treten für eine solidarische Gesellschaft ein, die auf Fairness und gegenseitigem Respekt aufbaut. Das ist für die Mächtigen in diesem Land offenbar ein echtes Problem. Dabei sind die Herausforderungen der Digitalisierung eine große Belastung für die Stabilität der gesamten Gesellschaft, die einen Schulterschluss aller Akteure rechtfertigen würde. Deshalb wird die AK der Regierung einen Gegenvorschlag zur Beitragskürzung offerieren, der unter anderem zusätzlich 150 Millionen Euro als finanzielle Entlastung für die AK-Mitglieder vorsieht. Mit diesem Geld sollen – eventuell zusammen mit den Bundesländern und der Regierung – leistbare Bildungsangebote und Unterstützungen finanziert werden, die unsere AK-Mitglieder zur Bewältigung der Veränderungen in der Arbeitswelt benötigen. Finanziert wird dieser geplante Fonds über Kredite. Damit macht die AK zwar ausnahmsweise Schulden, deren Rechtfertigung liegt aber in der enormen Bedeutung, die das Thema Digitalisierung für die AK-Mitglieder in den nächsten Jahren hat.



Das leistet deine Arbeiterkammer

Daten und Zahlen zu den Leistungen und Erfolgen

Das Ziel gemeinsam erreichen

An Ideen herrscht kein Mangel. Auch nicht in der Arbeiterkammer, beileibe nicht.

Schaffa in Vorarlberg

AK Strategiepapier zum Wirtschaftsstandort Vorarlberg

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