AK bündelt Hilfe für in Not Geratene

Kleinkredite, Wohnkostenzuschuss und Härtefonds als Soforthilfe für Corona-Geschädigte

Als unbürokratische Soforthilfe legen die AK Vorarlberg und das Land haftungsgestützte Kleinkredite für in Not geratene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf. Ein eigener Wohnkostenzuschuss der AK und der stark nachgefragte Härtefonds unterstreichen, dass in dieser Krise niemand zurückgelassen wird.

Die Kleinkredite können von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Arbeitsplatz in Vorarlberg bezogen werden. Voraussetzung: Sie sind nach dem 15. März 2020 wegen der Corona-Krise arbeitslos geworden, in Kurzarbeit gegangen oder haben aus anderen Gründen, die nach dem 15. März 2020 eingetreten sind, gravierende Einkommenseinbußen hinnehmen müssen.

„Dies ist eine weitere gemeinsame Initiative und ein weiterer, wichtiger Baustein im Bemühen, wirtschaftliche Härtefälle abzufedern“, betont AK-Präsident Hubert Hämmerle. Zusammen mit den bereits gesetzlich fixierten Kreditstundungen kann so für viele Arbeitnehmer die Existenz gesichert werden. Gewährt werden die Kredite bis zu einer Höhe von maximal 5000 Euro, die Laufzeit beträgt maximal 36 Monate, davon sind sechs Monate tilgungsfrei. Die Vorarlberger Raiffeisenbanken und Sparkassen, die Hypo Vorarlberg, Volksbank Vorarlberg sowie die BTV gewähren diese Mikrokredite. Die Haftung für die Kredite tragen zu je 40 Prozent das Land und die Arbeiterkammer. 

Neu leistet die AK Vorarlberg aufgrund der Coronakrise einen Wohnkostenzuschuss. Wer ihn in Anspruch nehmen will, muss seinen Hauptwohnsitz in Vorarlberg haben. Gefördert werden u. a. Abzahlungen der Bankkredite für Ankauf und Sanierung eines Eigenheims oder Mietzahlungen ohne Beriebskosten. Die Richtlinien für die Förderung, die einmal für drei Monate ausbezahlt wird, stehen ebenso wie die Antragsformulare auf der Werbsite der AK Vorarlberg zum Download bereit.

Tausende Arbeitnehmer haben in den vergangenen Tagen ihren Job verloren, zehntausende mussten in Kurzarbeit gehen. Für diese Menschen ist der Härtefonds gedacht. 6 Millionen steuert das Land, 5 Millionen die Arbeiterkammer und 1,5 Millionen Euro die Wirtschaftskammer bei. Die AK Vorarlberg bringt die dotierte Summe über Eigen- und Fremdmittel auf. In wenigen Tagen kamen bei der AK hunderte Anrufe und 265 Anträge an den Härtefonds herein. Es werden täglich mehr.

Alle Informationen zu den Unterstützungsmaßnahmen – Mikrokredite, Härtefonds und Wohnkostenzuschuss – finden Interessierte auf der Website der AK unter ak-vorarlberg.at/coronavirus.

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