7.11.2017
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„System wird an die Wand gefahren“

Enttäuscht zeigt sich AK-Präsident Hubert Hämmerle vom Abbruch der Verhandlungen über einen neuen Metaller-Kollektivvertrag. „Es verstärkt sich der Eindruck, dass von Seiten der Industrie im Moment alles daran gesetzt wird, die Sozialpartnerschaft in Misskredit zu bringen“, sagt Hämmerle. So gab es vier Verhandlungsrunden lang gar kein Angebot der Arbeitgeberseite. Das erinnere stark an die Verhandlungen zur Arbeitszeitflexibilisierung im Frühjahr. Auch damals wurde erklärt, man brauche die Flexibilisierung, könne den Arbeitnehmern aber kein Angebot machen. „Da will man ganz offensichtlich ein bewährtes System an die Wand fahren“, so der AK-Präsident. 

2,5 Prozent (1,88 Prozent Inflation plus ein Aufschlag von 0,62 Prozent) war das letzte Angebot der Arbeitgeberseite. „Viel mehr als bisher bliebe da nicht in der Geldtasche, wenn man bedenkt, dass die Kalte Progression nach wie vor nicht abgeschafft ist und die Teuerung bei den Waren des täglichen Bedarfs zuletzt 4,1 (August 2017) bzw. 5,3 Prozent (September 2017) betragen hat“, erklärt der AK-Präsident. Schlussendlich seien die Verhandlungen aber nicht nur am Geld gescheitert. 

Das von den Arbeitgebern geforderte Paket habe auch Sonntagsarbeit und den 12-Stunden-Tag umfasst.

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