9.5.2017
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Vorarlbergs erste Pflegemesse

Die Pflege hilfsbedürftiger Menschen in ihrem häuslichen Umfeld ist eine äußerst wertvolle Arbeit. Sie erfordert von den pflegenden Angehörigen viel Einsatz und Verzicht auf berufliche und persönliche Entfaltungsmöglichkeiten. Doch bereits die Organisation von Pflege wirft viele Fragen auf und die Informationsbeschaffung ist oft mühsam. Mit der ersten Vorarlberger Pflegemesse am 19. Mai 2017 bieten die Arbeiterkammer Vorarlberg, das Land Vorarlberg und der Österreichische Gewerkschaftsbund jene Unterstützung, die den Pflegealltag erleichtern soll. 

Am 19. Mai 2017 findet ab 15.00 Uhr im Saal der AK Vorarlberg in Feldkirch eine Messe rund um das Thema Pflege statt: Insgesamt 13 Organisationen und Institutionen sind auf dieser Messe vertreten und informieren die Besucherinnen und Besucher über ihre Ansprüche und Möglichkeiten der Unterstützung, Entlastung sowie Begleitung. Zwischen den Vorträgen von Fachreferenten können Interessierte das Angebot an den Informationsständen erkunden. Besonderes Highlight: In der aktiven Ecke geben die Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege Unterland (Bregenz) und das Institut für Sozialdienste praktische Tipps für den Pflegealltag.  

Die Veranstalter wissen, dass die Betreuung und Pflege von Angehörigen Zuhause eine große Herausforderung ist – nicht nur menschlich, sondern natürlich auch dann, wenn sich Job und Pflege nicht mehr vereinbaren lassen oder es finanziell eng wird. Das eindeutige Ziel der Vorarlberger Pflegemesse ist es deshalb, pflegende und betreuende Angehörige mit verlässlicher Information über Angebote und Leistungen zu unterstützen und damit ihr Leben ein kleines bisschen leichter zu machen – denn auch die Helfenden können jede Hilfe gut brauchen.

Über den Nachmittag verteilt finden verschiedene Vorträge mit interessanten Themenstellungen statt. Einige greifen spezielle Aspekte wie das Erbrecht für pflegende Angehörige auf; andere bieten praktische Tipps beispielsweise zum Thema Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Im Hauptvortrag um 18.30 Uhr beantwortet DGKP Norbert Schnetzer (Pflegedirektor des LKH Rankweil) die Frage, was bei seelischen Belastungen im Pflegefall Erleichterung schaffen kann. 

Die Teilnahme ist für alle selbstverständlich kostenlos. Für die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann ein kostenloses Ticket heruntergeladen werden. Detaillierte Informationen zu den Infoständen, dem Programm und dem Gratisticket finden sich online unter www.ak-vorarlberg.at/pflegemesse

Programm:

15.00 Uhr: Begrüßung (AK Präsident Hubert Hämmerle, Landesrätin Katharina Wiesflecker, ÖGB Landesvorsitzender Norbert Loacker)

 

15.15 Uhr: Mag. Eva Fischer-Schweigkofler (AK Vorarlberg) „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“

 

15.30 Uhr: Alfred Widtmann (Sozialministeriumservice) „Leistungen des Sozialministeriumservice, Landesstelle Vorarlberg zum Thema Pflege“

 

15.45 Uhr: DGKP Benjamin Böttger und DGKS Sibylle Hauser, MSc (Hospiz) „Begleitung und Betreuung durch das Hospiz Vorarlberg und das Mobile Palliativteam“

 

16.00 - 16.30 Uhr: Pause

 

16.30 Uhr: Martin Herburger, MAS (Land Vorarlberg) „Rund um die Pflege daheim“; „Finanzielle Entlastungs- und Unterstützungsangebote“

 

17.00 - 17.30 Uhr: Pause

 

17.30 Uhr: Mag. Franz Beck (AK Vorarlberg) „Sozialversicherung für pflegende Angehörige“

 

17.45 Uhr: Dr. Anita Einsle (Kanzlei Dr. Einsle) „Erbrecht für pflegende Angehörige“

18.00 - 18.30 Uhr: Pause

 

18.30 Uhr: Hauptvortrag – DGKP Nobert Schnetzer (Pflegedirektor LKH Rankweil) „Seelische Belastungen im Pflegefall: Was schafft Erleichterung?“


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