30.8.2017
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Neue Kostenfalle: maps.routenplaner.pro

Unsinn bleibt Unsinn: Die Routenplaner-Abofalle zeigt sich in einem neuen Kleid. „Maps-routenplaner.pro“, betrieben von der Fake-Firma Digital Development GmbH, droht KonsumentInnen mit Pfändung aufgrund eines Vollstreckungstitels bei Gericht. Grund sei eine nicht bezahlte Rechnung. Wie immer gibt es noch einen einzigen Ausweg: die Bezahlung per Amazon-Gutschein. Und wie immer gilt auch hier: Keine Angst vor den Abzockern und keinesfalls bezahlen!  

Mittlerweile gibt es schon so viele GmbHs, die dieselben Inkasso-Drohungen per E-Mail versenden, dass man fast den Überblick verliert. In diesem Fall ist es nicht anders: KonsumentInnen wird eine registrierte E-Mail Adresse, IP-Adresse, ein Anmeldezeitpunkt und Internetprovider vorgelegt, die als ihre Registrierungsdaten überzeugen sollen. 750 Euro wären fällig gewesen, doch die Rechnung sei nicht beglichen worden. 

Deshalb rücke jetzt per Auftrag vom Gericht zum angegebenen Pfändungstermin das Inkasso-Team samt Kleintransporter an, um Wertgegenstände mitzunehmen. Der Schlüsseldienst öffne im Notfall die Tür, und bei Widerstand käme die Polizei. Um dem Schlamassel zu entgehen, könne man per Amazon-Gutschein bezahlen – „dem sicheren online Bezahlsystem“. Das geht ganz leicht: Gutscheine kaufen und per E-Mail an die Abzocker schicken.  

Die AK-Konsumentenberatung warnt eindringlich vor dieser dreisten Abzocke: Keinesfalls Zahlungen leisten! Betroffenen rät AK-Konsumentenberater Dr. Franz Valandro, die E-Mail schlicht zu ignorieren und in den Spam-Ordner zu verschieben: „Es besteht hier keine Zahlungsverpflichtung.“ Er weist auf – übrigens kostenlose – Routenplaner hin, wie jene von Verkehrsclubs oder beispielsweise Google Maps. Wer ähnliche E-Mails bekommt, kann im Zweifelsfall auch die Watchlist Internet des Internet Ombudsmann konsultieren. Dieser warnt regelmäßig vor Abo-Fallen und anderen Betrügereien im Internet. 

Für weitere Informationen und Hilfestellung für Betroffene steht AK-Konsumentenberater Dr. Franz Valandro unter Tel. 050/258-3048, E-Mail franz.valandro@ak-vorarlberg.at gerne zur Verfügung.

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