13.12.2017
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AK kritisiert unsinnige Raucherpläne

Arbeiterkammer Vorarlberg sieht nicht zuletzt Lehrausbildung der Gastronomie im krassen Widerspruch zur neuen Regelung 

Dass die künftige Regierung Österreichs das generelle Rauchverbot fallen ließ, hat weitreichende Konsequenzen. Nicht zuletzt für Bedienstete und Lehrlinge im Gastgewerbe, kritisiert Dr. Brigitte Hutterer, Bereichsleiterin der AK Vorarlberg.  

Die oberste Juristin der Vorarlberger Arbeiterkammer findet die Entscheidung, das für 1. Mai 2018 vorgesehene Rauchverbot in der Gastronomie fallen zu lassen, grundfalsch. Nicht zuletzt aus Sicht der Arbeitnehmer in der Gastronomie, die gleich mehrfach zum Handkuss kommen. 

Einmal ist davon auszugehen, dass vor allem die Ausschank, wo sich in der Regel auch die Bar bzw. der Tresen befinden, zum Raucherbereich wird. „Genau dort aber halten sich die Angestellten im Service am meisten auf“, betont Hutterer.  

Und auch die Lehrausbildung in der Gastronomie steht im krassen Widerspruch zu den wirren Plänen der künftigen Regierung. Einerseits haben sich FPÖ und ÖVP darauf verständigt, dass Jugendliche unter 18 Jahren gar nicht rauchen dürfen. Sie dürfen künftig die Raucherbereiche nicht einmal mehr betreten. Wie aber sollen Lehrlinge in der Gastronomie künftig ausgebildet werden? „Etwa mit Atemschutzmasken?“ In den Augen Hutterers braucht man kein Prophet zu sein, um die Konsequenzen dieser vermurksten Regelung zu sehen. „Die ersten Beschwerden kann man ja förmlich greifen.“

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