38-Milliarden-Paket richtiger Weg

AK-Hämmerle: „Geld muss auch Arbeitnehmern zur Verfügung stehen.“

Erfreut über das von der Bundesregierung angekündigte 38-Milliarden-Euro-Hilfspaket zeigt sich AK-Präsident Hubert Hämmerle. „Es ist absolut richtig und notwendig, dass die Regierung jetzt solche Maßnahmen setzt, die unsere Wirtschaft und unsere Arbeitsplätze schützen“, ist Hämmerle überzeugt. Allerdings müsse ein Teil dieses Geldes auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Verfügung stehen, wenn diese in Not geraten. Für jene Menschen, die in der Corona-Krise besonders gefordert sind und für alle anderen den Kopf hinhalten, fordert der AK-Präsident einen „Risikozuschlag“ von 500 Euro netto pro Monat. 

AK-Präsident Hämmerle begrüßt die jüngsten Maßnahmen der Regierung ausdrücklich: „Sowohl die neue Kurzarbeitsregelung als auch das 38 Milliarden Euro schwere Hilfspaket sind Schritte, die unsere Unternehmen aber auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dringend brauchen – auch psychologisch“, sagt Hämmerle. Und genau so wie es immer heiße, es dürfe kein Unternehmen durch die Corona-Krise auf der Strecke bleiben, ist es dem AK-Präsidenten ein Anliegen, dass kein Arbeitnehmer auf der Strecke bleibt. Es müsse selbstverständlich sein, dass das Geld auch für den einzelnen Beschäftigten da ist, wenn dieser in Not gerate. Auch das sei ein Beitrag dazu, dass die Konjunktur wieder anspringe, wenn sich die Lage entspannt. Schließlich sind die Arbeitnehmer jene, die den Konsum maßgeblich antreiben – oder auch nicht.  

Für all jene Beschäftigten, die derzeit besonders gefordert sind, fordert Hämmerle weiter einen Risikozuschlag in Höhe von 500 Euro netto pro Monat. Es sind die Menschen z.B. in den Krankenanstalten, in den Pflegeheimen, im Lebensmittelhandel, in Apotheken, in Arztpraxen oder Mitarbeiter im Personenverkehr. Alle, die derzeit das System am Laufen halten und unermüdlich im Einsatz stehen, hätten sich laut Hämmerle mehr als nur lobende Worte verdient. Das Geld des Steuerzahlers müsse auch dafür verwendet werden können.


Newsletter

News rund um Coronavirus, Job, Reisen und Co

Kontakt

Kontakt

AK Vorarlberg
Öffentlichkeitsarbeit
Widnau 2-4
6800 Feldkirch

Telefon +43 50 258 1600
oder 05522 306 1600
Fax +43 50 258 1601
E-Mail presse@ak-vorarlberg.at

Newsletter

News rund um Coronavirus, Job, Reisen und Co