12.6.2018
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Das Trauma der Identität

Psychische Traumata erleiden wir oft schon in unserer frühen Kindheit. Sie führen zu psychischen Aufspaltungen, zu Ich-Verlust, Desorientierung und Unklarheiten in den eigenen Lebenszielen. So werden wir zwar älter und reifen körperlich, es können auf dieser Grundlage aber keine konstruktiven Beziehungen auf einer Erwachsenen-Ebene entstehen. Immer wieder geraten wir dann in Freundschafts-, Paar- oder Arbeitsbeziehungen in ausweglose Abhängigkeiten wie in der Kindheit. In seinem Vortrag geht Professor Franz Ruppert auf die „Anliegenmethode“ ein, durch sie haben wir die Möglichkeit, unsere innere psychische Struktur und die Qualität unserer Beziehung zu uns selbst und zu anderen sichtbar werden zu lassen. Identitätsaufstellungen helfen, dass wir uns aus symbiotischen Verstrickungen lösen und abgespaltene eigene Anteile integrieren können. So werden wir immer mehr ganz Ich und auf eine gute Weise beziehungsfähig, in der Paarbeziehung, in der Familie und in der Gesellschaft.

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