22.3.2018

Mittagspause mit der AK

Matthias Teichgreber und Nadine Volz haben die Ruhe weg. Dabei jonglieren sie mit Falafeln und Kurkumabrot. Hühnerfilets brutzeln am Grill, Rinderspieße in trauter Nachbarschaft. Noch ist die Klappe zu. Aber draußen, vor dem AK-Kraftwagen, nehmen die ersten Mitarbeiter von Head schon ihre Tabletts zur Hand. Die meisten haben eine halbe Stunde Mittagspause. Da muss es flott gehen.

Premiere im Schneetreiben

Mit der AK Kraft tanken © Jürgen Gorbach, AK
Bild teilen

Der Foodtruck der AK hat Premiere. Er ist ein Sozialprojekt. Die Arbeitsinitiative Aqua Mühle hat ihn mithilfe der AK gekauft. Ausbilder und Lehrlinge schwingen den Kochlöffel. Bis 25. Mai wird das mobile Schatzkästchen in 30 Firmen und Organisationen Halt machen. Dann lädt die AK die Belegschaft zur Mittagspause. Essen, trinken, plaudern. Und heute ist Premiere. 

Und es schneit. Mist! Mist? Aber geh! So schwungvoll radiert Raffaela Rudigier ums Eck, dass sie beinah bei Sabrina Grießer und Jochen Brunner auf der Kaffeetheke landet. Betriebsreferat und Marketing der AK setzen alles daran, dass die Premiere gelingt. Und rasch zeigt sich, dass das Wetter einer genussvollen Mittagspause nichts anhaben kann.

So ein Leben zwischen Tennisracket und Freeride-Ski macht nämlich ganz schön hungrig. Und erfolgreich. Wolfgang Maurer aus der Rennsportabteilung weiß das. „Wir haben heuer in jedem Bewerb der Olympiade mindestens eine Medaille geholt.“ Gerhard Zwickle aus der Schlosserei nickt. Sie sind sichtlich stolz auf „ihr“ Produkt. Dann widmen sie sich wieder ihrem Falafel-Burger. 

Ins Gespräch kommen

Warum bringt der AK-Kraftwagen gratis Essen und Trinken in die Betriebe? „Weil wir mit den Menschen ins Gespräch kommen wollen.“ Das sagt AK-Präsident Hubert Hämmerle und setzt es gleich in die Tat um. „Wer gute Interessenpolitik machen will, muss die Bedürfnisse der Menschen kennen.“

Bei Head in Kennelbach deckt schon der AK-Kraftwagen selber so ein Bedürfnis ab. Die haben nämlich kein Gasthaus mehr in unmittelbarer Nähe. Die „Krone“ hat zugesperrt. Die lag vor der Haustür. Jetzt brauchen sie ein Auto, um essen zu gehen. Bei 30 Minuten Mittagspause geht sich das kaum aus.
Maurer und Zwickle sind beide Betriebsräte. Sie wissen schon, weshalb so viele Head-Mitarbeiter den AK-Kraftwagen nur allzu gern in Anspruch nehmen. So wie Sabine Widmann aus dem Personalbüro auch. Die schnappt sich noch rasch einen Kaffee zum Mitnehmen, dann muss sie wieder los. Arbeitsalltag. „Kinderabsetzbetrag und Altersteilzeit“, das sind so ihre Themen. Und die Väterkarenz, „die kommt immer stärker“. Warum? „Wir haben auch viele Deutsche in der Belegschaft.“ Die sind da einfach näher dran.
So, jetzt muss sie aber. Viele tragen an diesem Tag eine kleine Papiertüte der AK mit zum Arbeitsplatz. Mit einer feinen Kaffeetasse und Infos zu den Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen. Auf der Tasse aber steht, was uns alle eint und worauf wir stolz sind: „I schaff z’ Vorarlberg.“ Der Kraftwagen und weitere Ideen der AK sollen unsere gemeinsame Arbeitswelt noch schöner machen.

TIPP

Im Rahmen der Kampagne „I schaff in Vorarlberg“ macht der Kraftwagen der AK in 30 Unternehmen und Organisationen mittags Halt und versorgt die Belegschaft mit feinem Essen und auf Wunsch auch mit Informationsmaterial aller Art. Zehn Stopps können aufmerksame Belegschaften gewinnen. Sie werden in Radio Vorarlberg verlost.

Alle Termine finden Sie in der März-Ausgabe der AKtion und unter http://www.schaffainvorarlberg.at