Erstes Treffen der Pioniere der Arbeit © Jürgen Gorbach, AK Vbg.
Pioniere der Arbeit © Jürgen Gorbach, AK Vbg.
29.9.2016

AK setzt auf neues Netzwerk

150 „Pioniere der Arbeit“ trugen Ideen zu den Problemen Druck, Schnelllebigkeit, Burnout zusammen.

VERNETZT. Die AK Vorarlberg geht neue Wege. Seit Frühsommer baut sie ein einzigartiges Netzwerk. Es umfasst inzwischen 412 Namen. Sie alle sind auf ihre Art „Pioniere der Arbeit“. Sie engagieren sich tagtäglich als Arbeitnehmer, Geschäftsführer, Betriebsräte oder Personalchefs. „Welcher politischen Partei sie nahestehen, ist ganz egal“, sagt AK-Präsident Hubert Hämmerle. „Aber sie alle gestalten die Veränderungen der Arbeitswelt mit.“ Das alleine zählt.

Gesellschaftlicher Wandel

Die fast 170 Seiten starke Analyse von Mag. Eva King im Auftrag von FAS Research gründet auf 182 Interviews. Neun Themen für die kommenden Jahre kristallisierten sich heraus. Beim ersten Netzwerktreffen wählten 150 „Pioniere“ als erstes Schwerpunktthema „Druck, Schnelllebigkeit, Burnout“.

Mehr als vier Stunden nahmen sich die Frauen und Männer Zeit. Die Ergebnisse werden jetzt ausgewertet. Weitere Einladungen der AK sollen das Netzwerk enger knüpfen helfen. „Wir können nur eine starke Interessenvertretung sein, wenn unsere Politik sich breit abstützt“, ist Hämmerle überzeugt. Jeder Vierte im Netzwerk ist Geschäftsführer oder Personalchef. „Das beschert uns unbequeme Antworten. Aber gerade die sind uns wichtig.“

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