Was jetzt getan werden muss

Arbeitslosengeld erhöhen

Ein höheres Arbeitslosengeld würde Menschen ohne Arbeit vor einem wirtschaftlichen Totalabsturz bewahren, für die Gesamtwirtschaft würde das mehr Kaufkraft bedeuten und den wirtschaftlichen Einbruch abschwächen. Wir fordern daher eine Anhebung der Nettoersatzrate von 55 auf 70 Prozent für die ersten drei Monate der Arbeitslosigkeit und dann eine Schrittweise Absenkung auf 60 Prozent.

Zukunftssicherung für Alle

Innerhalb weniger Wochen waren viele Kleinunternehmer, neue Selbstständige, freie Dienstnehmer und Künstler die derzeit nicht von der Arbeitslosenversicherung erfasst sind, existenziell bedroht und auf die Soforthilfe des Staates angewiesen. Das hat gezeigt, wie prekär die Lebenssituation dieser Menschen offenbar ist. Deshalb sollten sie künftig verpflichtend Beiträge in eine Art Betriebsausfallsversicherung einzahlen müssen, um für derartige, aber auch andere existenzielle Notlagen vorgesorgt zu haben. 

Nicht auf die Jungen vergessen

Es braucht ein besonderes Engagement für jene jungen Menschen, die sich beim Einstieg in den Arbeitsmarkt schwertun. Insbesondere müssen jetzt auch die Plätze in den Jugendbeschäftigungsprojekten an den gestiegenen Bedarf angepasst werden. Vor allem Ausbildungsbetriebe unterstützen, 10-Punkte Programm umsetzen, überbetriebliche Lehrwerkstätten bei Bedarf ausbauen, Ausbildungsplätze in weiterführenden Schulen, FH und Unis

Keine Einsparungen im Sozialbereich

Betroffene benötigen eine psychische und emotionale Stabilisierung, um sich mit Kraft und Zuversicht auf die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle zu machen. Daher ist es besonders wichtig, den Menschen in Vorarlberg psychosoziale Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen. Ziel des ifs ist es, Betroffene dahingehend zu unterstützen, ihr Leben wieder aus eigener Kraft zu meistern und an der Gesellschaft teilzuhaben.

Aufmerksame Beobachter

AK, Caritas und ifs bekennen sich zu einer ständigen, aufmerksamen Beobachtung und Kontrolle im Sinne Ihrer Mitglieder und Klienten. Die Krise ist noch nicht vorbei und wie die nächsten Schritte gesetzt werden, hat auf viele von uns existenzielle Auswirkungen.

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Grundsatzpapier

Grundsatzpapier zur gemeinsamen PK von AK, Caritas und ifs

Sie brauchen Hilfe?

Um Menschen in der aktuellen Krise aufzufangen, intensivieren AK, Caritas und ifs ihre Zusammenarbeit. Hier finden Sie eine Übersicht der Hilfsangebote, Kontaktdaten sowie weiterführende Links.

Online-Guide

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Arbeitslosigkeit

Härtefonds

Mit dem Härtefonds der AK Vorarlberg helfen wir schon seit Beginn der Krise Familien in besonderen Notlagen und werden diesen wieder bis ins nächste Halbjahr 2021 verlängern.

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