3.4.2018
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Hände weg von unserer GKK!

Keine Selbstverwaltung, keine Vertrags- und keine Beitragshoheit mehr – was die türkis-blaue Regierung uns populistisch als „Sozialversicherungsreform“ verkaufen möchte, ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein parteipolitischer Putsch. Nicht ein einziger Reformvorschlag der Regierung zielt auf eine Leistungsverbesserung für die Patienten ab. Es geht allein um die Zerschlagung der bestehenden Strukturen. Gute Reform-Vorschläge werden konsequent ignoriert, Zentralisierung und Verstaatlichung sind angesagt!

Die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger wollen aber keinen zentralen Verwaltungsmoloch in Wien, denn sie wissen: Bis jetzt hat jede Zentralisierung Nachteile für uns Vorarlberger gebracht. Auch diesmal werden die Versicherten aus dem Ländle bis zu 13 Millionen Euro ihrer Beiträge pro Jahr an die Bundeshauptstadt verlieren. Geld, das wir im Ländle aber selbst dringend brauchen.

Ihre Meinung zählt!

Vielen Dank für Ihre Teilnahme. Wir werden alle Hebel in Bewegung setzen, um die Interessen der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger zu schützen.

Gemeinsam verschaffen wir den  Vorarlberginnen und Vorarlbergern Gehör.

Bis hierher und nicht weiter!

Die Sozialversicherungen und auch die Vorarlberger Gebietskrankenkasse stellen sich grundsätzlich nicht gegen Reformen. So wurden bereits einige Punkte aus dem Regierungsprogramm übernommen und teilweise abgearbeitet, z. B. die Harmonisierung von Leistungen, Aufgabenbündelung oder die Abschaffung von Mehrfachversicherungen.

Es gibt allerdings rote Linien, die für die GKK und auch für die Arbeiterkammer, die Ärztekammer und das Land Vorarlberg unverrückbar sind:

Selbstverwaltung

Die Regierung plant die Abschaffung der Selbstverwaltung auf Länderebene und eine Umfärbung auf Bundesebene. Die Gremien sollen je zu einem Drittel mit Regierungsvertretern, Arbeitgebern und Arbeitnehmern bestückt werden. Dadurch hätte die Regierung zusammen mit der Wirtschaft eine Zwei-Drittel-Mehrheit, die Arbeitnehmer könnten praktisch nicht mehr über ihre Beiträge bestimmen.

Beitragshoheit

Künftig sollen die Beiträge nicht mehr im Land, sondern zentral von Wien aus eingehoben werden. Das heißt, die Vorarlberger würden automatisch defizitäre Kassen im Osten mit finanzieren. Das würde den Vorarlberger Versicherten jährlich stolze 13 Millionen Euro kosten!

Vertragshoheit

Es muss für die Vorarlberger GKK weiterhin möglich bleiben, mit den Ärzten vor Ort Verträge abzuschließen, damit auf spezielle regionale Bedürfnisse Rücksicht genommen werden kann. Wird zentral von Wien aus verhandelt, bleibt für Vorarlberger Lösungen kaum Spielraum.


Vorarlberger Erspartes bald für Defizite anderer

Vorarlberger Gesundheitswesen hätte national Beispielcharakter – Stichwort Darmkrebs-Vorsorge – All das wird aufs Spiel gesetzt.

Hände weg von unserer Gebietskrankenkasse

Die Krankenkassen müssen Landessache bleiben. Dafür machen wir uns stark.

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