26.04.2013
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Kreditkarten: Vorsicht bei Reiseversicherungen!

Inhaber von Kreditkarten sind vielfach der Meinung, dass sie bei der Buchung einer Reise bereits über ihre Kreditkarte ausreichend versichert sind. Eine zusätzliche Reiseversicherung schließen sie meist nicht ab.


„Da der Versicherungsschutz über die Kreditkarte an bestimmte Voraussetzungen beziehungsweise Pflichten des Kreditkartennehmers geknüpft ist, empfehlen wir dringend, die Versicherungsbedingungen der Kreditkartengesellschaft genau zu prüfen“, rät AK-Konsumentenberaterin Mag. Renate Burtscher.


Wesentliche Bestandteile einer Reiseversicherung können sein:

  • eine Auslandsreisekrankenversicherung
  • eine Reiseunfallversicherung
  • eine Reisekostenstornoversicherung
  • eine Reiseabbruchversicherung
  • eine Reisehaftpflichtversicherung
  • eine Reisegepäckversicherung

Nur ein Schadensfall pro Jahr

Bei der Reisestornoversicherung zum Beispiel ersetzt die Versicherung die Stornokosten von Privatreisen für ein gebuchtes Pauschalarrangement oder von gebuchten Tickets eines öffentlichen Verkehrsmittels, das für die Reise gebucht wurde. Aber: Reisen mit dem privaten Kraftfahrzeug beziehungsweise für die lediglich eine Unterkunft gebucht wird, sind nicht versichert.

Die Versicherung übernimmt jene Kosten, die die versicherte Person dem Reise- oder Verkehrsunternehmen vertraglich schuldet, sofern die Reise wegen Krankheit, Tod oder Unfall des Versicherten oder eines seiner nahen Angehörigen nicht angetreten werden kann.

„Sowohl die Versicherungssummen als auch die Selbstbehalte können unterschiedlich hoch sein. Je nach dem, ob der Kartenbesitzer die Reise mit der Kreditkarte bezahlt hat oder nicht“, erläutert die AK-Konsumentenberaterin. Ausschlaggebend ist ebenfalls, wie lange sich die Karte schon im Besitz der Person befindet beziehungsweise wann das letzte Mal damit bezahlt wurde. Damit überhaupt ein Versicherungsschutz besteht, muss der Karteninhaber die Kreditkarte seit mindestens 30 Tagen besitzen.

Art und Umfang des Versicherungsschutzes hängen zudem von der Kreditkarte ab. Bei der Visa Gold Karte beispielsweise übernimmt die Gesellschaft zwei Schadensfälle pro Jahr. In der Regel wird jedoch nur ein Schadensfall (der erstgemeldete) pro Kalenderjahr übernommen. Außerdem muss die Karte regelmäßig verwendet werden (laut Visa einmal innerhalb von zwei Monaten), damit überhaupt ein Anspruch besteht. 


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