Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Rechte nach dem Verbraucherkreditgesetz

Zinsen: 1,5 Prozent? 1 Prozent? Oder gar nur 0 Prozent? Mit solchen Zahlenspielen werben manche Kreditgeber oder Händler. Doch was auf den ersten Blick wie ein günstiges Angebot wirkt, kann sich auf Dauer als teurer „Spaß“ herausstellen. Das seit Juni 2010 geltende Verbraucherkreditgesetz soll solchen irreführenden Lockangeboten einen Riegel vorschieben.

Klartext beim Zinssatz

Ein „Trick“ besteht darin, nicht den so genannten Effektivzins auszuweisen, sondern den Nominalzins. Letzterer enthält aber nicht die Gesamtkosten des Kredits. Das Gesetz schreibt vor, dass bei jeglicher Zahlenwerbung auch der Effektivzins klar und prägnant angegeben werden muss. Außerdem müssen mehr Kosten als früher in den Effektivzins eingerechnet werden. Sie als KreditnehmerIn können dann leichter erkennen, was der Kredit wirklich kostet.

Irreführende Angebote

Bei niedrigen Fixzinsen, die nur am Anfang gelten, muss auch auf den später geltenden – meist höheren – variablen Zinssatz verwiesen werden. Bisher haben findige Kreditgeber diese Information all zu oft unter den Tisch fallen lassen. Um grundsätzlich zu verhindern, dass KundInnen durch Zahlenwerbung in die Irre geführt werden, müssen Zinssätze und sonstige wichtige Angaben anhand eines Beispiels erklärt werden.

Rücktrittsrecht vom Kreditvertrag

Sie können innerhalb von 14 Tagen von einem bereits abgeschlossenen Kreditvertrag zurücktreten – und zwar ohne Angabe von Gründen. Die Rücktrittsfrist beginnt erst dann zu laufen, wenn der Kreditvertrag alle gesetzlichen Mindest-Informationen enthält. An Kosten dürfen nur jene Zahlungen in Rechnung gestellt werden, die der Kreditgeber an öffentliche Stellen entrichtet hat und dort nicht mehr zurückverlangen kann. Selbstverständlich gilt dies nur, wenn noch kein Geld überwiesen wurde.

Neuerungen bei Krediten

Künftig wird strenger auf die Kreditwürdigkeit von Konsumenten/-innen geachtet. Das ist aber noch lange nicht alles.

Kontowechsel neu

Seit 18. September 2016 können BankkundInnen ihr Girokonto leichter wechseln. Alle Infos über die Neuerungen und Tipps zum Kontowechsel.

Bankkonto für Jedermann

VerbraucherInnen mit rechtmäßigem Aufenthalt in der EU haben das Recht auf ein Basiskonto bei einer österreichischen Bank.

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen
Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK