22.1.2015
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Infrarotheizungen mit Vorsicht zu genießen

Sie werden als günstig, sparsam, gesund und umweltfreundlich angepriesen. Außerdem kann man die Heizelemente von Infrarotheizungen wie Bilder an die Wand hängen. Die Experten der Arbeitsgruppe "Strom -17%" zeigen die Schwachstellen auf.

Infrarot vs. Konventionelle Heizung © AK, AK


Vor- und Nachteile von Infrarotheizungen

Plus: Infrarotheizungen produzieren am Einsatzort weder Emissionen noch Schadstoffe.
Minus: Vor allem im Winter nimmt der Stromanteil aus Kohle-, Öl- und Gaskraftwerken zu.

Plus: Der nötige Strom der Infrarot-Heizung kann von der eigenen Photovoltaikanlage umweltfreundlich geliefert werden. Das ist über die jährliche Energiebilanz gut nachvollziehbar.
Minus: Nur liefert die Photovoltaikanlage vor allem im Winter, wenn die Heizungen auf Hochtouren laufen, keinen Strom. Als Beitrag für den Umweltschutz lässt sich die Infrarot-Heizung kaum verkaufen.

Plus: Infrarotheizungen werden als umweltfreundliche und energiesparende Hauptheizung angepriesen.
Minus: Im Vergleich zu einer effizienten Wärmepumpe benötigen Infrarotheizungen rund drei Mal mehr Strom für die Erwärmung der Wohnräume. Außerdem sind Infrarotheizungen bei Neubauten als Hauptheizsystem in Österreich verboten.

Plus: Die vordere Abdeckung der Wandheizgeräte wird auf eine Oberflächentemperatur von 80 bis 120 Grad Celsius erwärmt. Dann sendet die Heizung Wärmestrahlung im infraroten Bereich aus.
Minus: So angenehm die warme Strahlung von der Heizfläche her ist, so unangenehm wird die kalte Wandfläche außerhalb des Strahlungsbereichs empfunden.

Fazit: Die Infrarotheizung ist als Zusatzheizung im Badezimmer, im Hobbyraum oder einer Schrebergartenhütte gut einsetzbar: Überall dort, wo der Wärmebedarf in Einzelräumen sehr niedrig ist und nur örtlich oder zeitlich punktuell geheizt werden muss.

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