22.12.2014
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Sparen mit Vergnügen: Einfach mal abschalten

Die Fernseher sind flacher und größer geworden, die Stereoanlage hat sich zum Soundsystem entwickelt, der PC ist das neue Musik- und Filmarchiv. Das zeigt sich auch auf der Stromrechnung. Doch schon mit geringem Aufwand können Sie den Energieverbrauch deutlich reduzieren.

Die Experten der Arbeitsgruppe „Strom -17 %“ geben den Lesern der AKtion in dieser Serie konkrete Tipps, wie sie in ihrem Haushalt ohne Komfortverlust bares Geld sparen können. Das beginnt bereits beim Kauf – vor Weihnachten ein aktuelles Thema.

Für Fernsehgeräte bietet das EU-Energielabel eine gute Orientierung. Besonders sparsame TV-Geräte sind der Energieeffizienzklasse A zugeordnet. Diese reicht derzeit bis zur Klasse A+. Diese Skala wird in den nächsten Jahren nach oben erweitert. So sind bereits Fernsehgeräte der Klasse A++ im gut sortierten Fachhandel erhältlich. Die neuen TV-Geräte haben auch alle die erforderlichen Empfangsgeräte wie DVB-C (Kabelfernsehempfang) oder DVB-T (terrestrischer Empfang) bereits integriert. Dadurch ersparen Sie sich zusätzlich energieverbrauchende Receiver oder Set-Top-Boxen.

Computer ist nicht gleich Computer

Laptops sind in der Regel sparsamer als PCs. Mit circa 30 Watt benötigen sie etwa ein Drittel weniger Leistung als effiziente PCs mit Flachbildschirmen. Noch sparsamer sind Netbooks oder Tablet-PCs, die mit langen Akkulaufzeiten punkten. Vergleichen Sie auch beim Kauf von Drucker, Scanner, Modem & Co den Verbrauch im Normalbetrieb und Stand-by-Modus.

Netzstecker raus aus der Steckdose!

Unbemerkt ins Geld gehen Ladegeräte für Handys, die rund um die Uhr in der Steckdose stecken. Sie werden ganz warm – daran merkt man, dass sie Energie verbrauchen. Hier und für Ladegeräte für Fotoapparate, elektrische Zahnbürsten, Rasierapparate und andere Gerätschaften gilt: ausstecken.

Bisher hatten Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen, Trockner und die Beleuchtung den Löwenanteil am Stromverbrauch in Haushalten, doch nun holt die Computer- und Unterhaltungstechnik stark auf. Sie macht mittlerweile schon ein Fünftel aus. Viele Familien wundern sich, dass ihr Stromverbrauch weiterhin so hoch oder sogar höher als früher ist, obwohl sie sich neue sparsame Kühlschränke, Waschmaschinen und Fernseher angeschafft und alle Glühbirnen verbannt haben.

Stand-by verbraucht Strom 

Wenn es am Gerät leuchtet, obwohl es ausgeschaltet ist, dann ist es in der Regel im Stand-by-Betrieb. Im seltensten Fall ist dies nötig. Wenn die Stereoanlage und der betagte Fernseher im Stand-by laufen, geht das richtig ins Geld. Allein die Stereoanlage bringt es leicht auf 15 Euro im Jahr. Denn alte Geräte ziehen mehr als zehn Watt im Stand-by-Betrieb. Neue Geräte dürfen seit 2013 nur noch weniger als ein halbes Watt verbrauchen. Also: Stromfresser sind als „Zweitgeräte“ im Stand-by-Modus denkbar ungeeignet! 

Oftmals ist es möglich, an den Geräten einen energiesparenden Modus einzustellen oder Funktionen zu deaktivieren, die man nicht benötigt. Wer beispielsweise seinen Laptop auf Akkubetrieb stellt, aktiviert automatisch die Stromsparfunktion. Router und Set-Top-Boxen sind meist auf Dauerbetrieb eingestellt und verbrauchen ständig Strom. In der Regel kann man sie jedoch auf eine Nutzungszeit programmieren, damit sie zum Beispiel nachts nicht laufen.

Steckdosenleiste schafft Abhilfe

Zusammengefasst: Die Stromkosten bekommen Sie am einfachsten durch den Kauf von energieeffizienten, modernen Geräten in den Griff. Auch bei vorhandenen, modernen Geräten können Sie den Stromverbrauch durch eine schaltbare Steckdosenleiste erheblich senken. Einfach die entsprechenden Geräte anschließen, und mit einem Klick sind diese ganz sicher vollständig vom Netz getrennt.

Neue sind sparsamer

Für den Kauf von Fernseher, DVD- oder Blu-Ray-Recorder, Hi-Fi- oder Heimkinoanlagen, Surroundsystemen gilt:

  • Vor allem Geräte, die vor 2010 angeschafft wurden, weisen in der Regel einen höheren Stromverbrauch auf. Gerade in den letzten Jahren hat sich jedoch das Bewusstsein der Konsumenten sehr gewandelt und auch die EU hat Energieeffizienzrichtlinien vorgegeben. Darauf hat die Industrie mit der Herstellung von sehr energieeffizienten Entertainment-Geräten reagiert.
  • Genau hinsehen bei Größe und Ausstattung: Entscheiden Sie sich für ein Gerät, das zu Ihren Anforderungen und der Größe Ihres Wohnzimmers passt. Fragen Sie Ihren Fachhändler.
  • Bei Fernsehern achten Sie zudem auf das EU-Energielabel. Wichtig: Vergleichen Sie immer Geräte gleicher Größe und Ausstattung. 

Für weitere Tipps und Unterstützung im Energiesparen stehen Ihnen die Berater in den Vorarlberger Energieversorgungsunternehmen gerne zur Verfügung.

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