4.12.2015
Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

LED-Lampen: Mehr Licht als Schatten

Modelle der neuen Generation werden immer besser und günstiger. Und die Stromkosten lassen sich damit deutlich reduzieren. Der Verein für Konsumenteninformation VKI hat zwölf Leuchtmittel getestet.

LED-Lampentest VKI © AK, AK

LICHT. Leider nehmen es die Hersteller mit der Produktdeklaration nicht sehr genau, aber das sind die wichtigsten Begriffe, die Ihnen beim Lampenkauf begegnen werden:

Lumen

ist die Maßeinheit für die Helligkeit des Lichts: Ausgehend von der vertrauten Wattangabe auf Glühbirnen muss man zumindest den zehnfachen Wert in Lumen wählen, um die gewünschte Licht-stärke zu erhalten, konkret: 75 Watt entsprechen etwa 800 bis 900 Lumen.

Die Farbtemperatur in Kelvin: 

Sie gibt an, ob das Licht eher rötlich-warm oder bläulich-kühl ist. Herkömmliche Glühlampen hatten rund 2700 Kelvin, diese niedrige Farbtemperatur steht für warm-weißes Licht, dessen Farbspektrum einen hohen Rotanteil aufweist. Hohe Kelvinzahlen über 5000 bedeuten, dass das Spektrum einen deutlich höheren Blauanteil hat. Das Licht wird als kühl empfunden und entspricht dem Tageslicht.

Die Farbwiedergabe beschreibt der sogenannte Ra-Wert

(oft auch englisch: CRI-Wert – Color Rendering Index). Er gibt die Qualität der Farbwiedergabe an: Maximalwert ist 100. Achtung! Die Farbwiedergabe hat nichts mit der Farbtemperatur zu tun, sowohl warmweiße als auch tageslichtweiße Lampen können Farben realitätsnah wiedergeben. Die Kennzeichnung der Farbwiedergabe bietet leider nur einen groben Orientierungsrahmen. 

Schließlich sollte auch angegeben sein, ob die Lampe dimmbar ist.

Hier gibt es übrigens die größten Defizite. Entweder fehlt ein Hinweis oder aber eine angeblich dimmbare Lampe erweist sich als nicht immer kompatibel.

Bei den meisten LED-Lampen kann man heute von einer guten Qualität ausgehen. Die Preise kommen langsam in einen akzeptablen Bereich. Da sie auch länger halten, spart man trotz des hohen Preises auf die Dauer. Pro Haushalt sind jährliche Einsparungen im dreistelligen Bereich möglich.

TIPP

Rechnung aufbewahren
Wenn es doch einmal passiert und die LED-Lampe schon nach kurzer Zeit kaputt ist, lohnt es sich, zu reklamieren. Nach Erfahrung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) erweisen sich Händler beziehungsweise Hersteller oft auch über die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche hinaus als kulant.

Alle Testergebnisse im Detail (kostenpflichtig) unter www.konsument.at/led-lampen2015

Einfach mal abschalten

Viele wundern sich trotz moderner Haushaltsgeräte über steigenden Stromverbrauch. Oft liegt es an der Fülle stromfressender Unterhaltungselektronik.

Licht, aber überlegt!

Bei 100 Watt, zwei Monaten und 16 Stunden pro Tag kommen in Summe Stromkosten von rund 15 Euro zusammen.

Ge­währ­leis­tung

Sie ent­de­cken bei ge­kauf­ter Ware Mängel oder sie gibt gleich ganz den Geist auf? Dann haben Sie An­spruch auf Ge­währ­leis­tung.

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen
Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK