23.2.2018
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Bauernfängerei und kein Ende

HEIMTÜCKE. Eine Strukur, die den Verdacht eines Pyramidenspiels nahelegt, Renditeversprechen von bis  zu 400 (!) Prozent pro Jahr und das Ganze auch noch mit einer Kryptowährung versehen – diese Mischung verheißt aus Sicht des Konsumentenschutzes nichts Gutes.

Die Rede ist von Avalon Life. Das ist das jüngste „Angebot“, das sich vornehmlich über Social-Media-Kanäle verbreitet. Das in Costa Rica registrierte Unternehmen bietet das Schürfen verschiedener Kryptowährungen und Dienstleistungen aus diesem Bereich an. Kunden kaufen dafür „Mining Power“, und gegen Gebühr dürfen sie das Konzept als „Lizenzpartner“ nutzen. Auf Deutsch: andere anwerben, um dann noch mehr zu profitieren, und so weiter und so bekannt.

Warnung in Deutschland

„Mit Avalon Life bahnt sich der nächste große Ärger an“, sagt AK-Konsumentenschützer Dr. Franz Valandro. Die angesehene Fachzeitschrift „Finanztest“ hat bereits gewarnt, wie auch vor „Giracoin“ aus der Schweiz, einem weiteren Anbieter in diesem Bereich. 

Spitze des Eisbergs

Die Bühne dubioser und verheißungsvoller „Geldmaschinen“ ist dicht besetzt – für  die AKtion Anlass, einmal zu überprüfen: Was ist aus den Angeboten geworden, die in jüngerer Vergangenheit für medialen Wirbel und viel Ärger bei betroffenen Konsumenten gesorgt haben? Hier die Spitze des Eisbergs:

  • World Ventures: In den USA wurde eine Sammelklage gegen das Unternehmen eingebracht. Angesichts dieser Sorge wollen die Betreiber offenbar keinen zusätzlichen Ärger in Europa. Interventionen durch die AK Vorarlberg wurden für die Konsumenten befriedigend gelöst.
  • Dexcar: Auch hier wollen die Betreiber jedes Aufsehen in den Medien vermeiden, berichtet AK-Konsumentenschützer Mag. Paul Rusching. Zwar werden nach wie vor bei Veranstaltungen in Vorarlberg neue Kunden geworben. Wer sich jedoch nach einer Phase der Einsicht eines Besseren besinnt und seinen Austritt aus dem System will, dem gelingt es mit AK-Intervention derzeit problemlos.
  • Questra: Hier hatte die AK Vorarlberg bereits im Dezember 2016 gewarnt. Die Strukturen dahinter sind völlig undurchsichtig. Offenbar wird derzeit versucht, das ganze System neu aufzustellen.

Die gemeinsame Klammer bei allen diesen dubiosen Geld- oder Sachversprechen ist, dass intensiv über Social Media Kundenfang betrieben wird. Die AK Vorarlberg rät eindringlich: Finger weg! 

Abzocke bei "Donauland"

Die Firma „Donauland“ liefert unbestellte Waren und deckt KonsumentInnen mit Mahnungen ein - die AK wird dagegen klagen. So sollten Sie reagieren.

Reale Gefahr mit virtuellem Geld

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Dubiose Gewinnversprechen

Betrugsversuche über Gewinnankündigungen mehren sich wieder.

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