Umfrage: Auswirkungen des Coronavirus am Arbeitsplatz

Nachdem in einem ersten Durchgang über 1.200 Personen die Möglichkeit der Umfrage genutzt haben, der AK ihre Erfahrungen mit der derzeitigen Corona-Situation zu schildern, haben wir die Laufzeit etwas verlängert und blicken nun auf die Berichte von knapp 1.800 Personen.


Die Umfrage ist beendet

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für Ihre Zeit. 

Ergebnisse

Grafik Situation frühzeitig ernstgenommen © Grafik AK

Die zusätzlichen Antworten und Schilderungen bestätigen die im Zwischenfazit gezogenen Erkenntnisse und zeigen deutlich auf, wie dringend die VorarlbergerInnen Unterstützung benötigen. Denn ob Home-Office, Kurzarbeit, Quarantäne oder Kündigung – die Corona-Krise und die Gegenmaßnahmen treffen viele hart, beeinflussen aber nicht alle auf die gleiche Art und Weise. 

Aus diesem Grund hat die Arbeiterkammer Vorarlberg reagiert und konkrete Maßnahmen gesetzt um den Leuten unter die Arme zu greifen. Unselbstständig Erwerbstätige, die aufgrund des Coronavirus in ernsthafte wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, werden im Rahmen des Härtefonds der in enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Landes Vorarlberg und den Vorarlberger Regionalbanken realisiert worden ist, gefördert.

Hier können Sie eine Unterstützung aus dem Härtefonds beantragen. 


Nicht nur Geld, auch gezielte und klare Informationen können in dieser schwierigen Zeit helfen, das kam auch in den unzähligen Kommentaren der Befragten hervor. Informationskampagnen der AK sollen daher konkrete Antworten und gesammeltes Expertenwissen zu den wichtigsten Themen in den kommenden Wochen vermitteln.

Grafik AG hat Maßnahmen transparent kommuniziert © Grafik AK

Um den 850 UmfrageteilnehmerInnen, die weiterhin an ihren Arbeitsplätzen in den Betrieben beschäftigt sind und sich Sorgen um die Arbeitsbedingungen machen, zu helfen, wird es einen Guide zu Schutzmaßnahmen für ArbeitnehmerInnen geben. Kaum zu glauben, doch 140 Personen berichteten uns von nicht vorhandenen Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen in ihren Betrieben.

Auch im Homeoffice stehen ArbeitnehmerInnen vor großen Herausforderungen wie die Betreuung der Kinder, Home-Schooling oder dem generellen Umgang mit der neuen Arbeitsform. Über 650 Personen schilderten uns ihre Sorgen und Bedürfnisse hierzu. Im Homeoffice Guide der Arbeiterkammer Vorarlberg werden die wichtigsten Fragen und mehr beantwortet.  

Fast die Hälfte der Teilnehmerinnen, knapp 900 Personen, müssen im Moment Urlaubstage oder Sonderurlaub konsumieren, arbeiten in Kurzarbeit oder generell weniger Stunden. Die Sorgen dieser Menschen drehen sich vor allem um finanzielle Unsicherheiten und Zukunftsängste im Bezug zu ihren Jobs. Das trifft umso mehr für diejenigen zu, die durch die Corona-Krise ihren Arbeitsplatz verloren haben, wovon uns leider 180 Personen berichteten.

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Die Umfrage ist beendet

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