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Gelegenheitsjobs vor Weihnachten

Ob Geschenke-Einpacken, Punsch-Ausschenken, Spenden sammeln, im Verkauf aushelfen oder den Nikolaus mimen: Die Vorweihnachtszeit bietet viele Gelegenheitsjobs. Darauf sollten Sie besonders achten:

Haben Sie ein echtes Dienstverhältnis?

Unterliegen Sie den Weisungen des Chefs und haben Sie fixe Arbeitszeiten? Dann stehen Sie in der Regel in einem echten Dienstverhältnis.

Was steht Ihnen zu?

Je nach Kollektivvertrag haben Sie Anspruch auf Mindestentgelt und Sonderzahlungen. Urlaub und Entgeltfortzahlung bei Krankheit stehen Ihnen auch dann zu, wenn es sich nur um einen „Aushilfsjob“ handelt. Dauert das Dienstverhältnis länger als einen Monat, haben Sie auch Anspruch auf einen Dienstvertrag oder Dienstzettel. 

Anmeldung bei der GKK

Sie sollten darauf achten, dass Sie korrekt bei der Gebietskrankenkasse angemeldet werden. Wenn Sie bar auf die Hand bezahlt werden und weder Dienstvertrag/Dienstzettel noch Anmeldung oder Lohnabrechnung erhalten, ist das meistens ein Indiz dafür, dass Sie nicht korrekt angemeldet wurden. Überprüfen Sie also gerade in diesen Fällen lieber Ihre Anmeldung mittels Versicherungsdatenauszug. Diesen bekommen Sie bei der Gebietskrankenkasse.

Geringfügigkeitsgrenze

Verdienen Sie weniger als 425,70 Euro pro Monat (Wert 2017), sind Sie geringfügig beschäftigt und nur unfallversichert. Es besteht aber die Möglichkeit, sich in Kranken- und Pensionsversicherung ermäßigt selbst zu versichern. Verdienen Sie über der Geringfügigkeitsgrenze, müssen Sie voll versichert sein, das heißt bei der Kranken-, Pensions-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung.

„Weihnachtsjob“ beenden

Hinsichtlich der Beendigung von „Weihnachtsjobs“ gelten die allgemeinen Regeln. In vielen Fällen wird von Vornherein eine Befristung des Vertrags vereinbart. In diesem Fall ist Ihr Vertrag für beide Seiten unkündbar und läuft automatisch mit Ende der Frist aus. Befristungen sollten zu Beweiszwecken immer schriftlich vereinbart werden. Ist hinsichtlich der Beendigung eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses nichts Besonderes vereinbart, sind die gesetzlichen bzw. kollektivvertraglichen Kündigungsfristen zu beachten. Fragen Sie im Zweifelsfall bei Ihrer AK nach.

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