11.6.2013
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Frauen rechnen sich schlechte Karrierechancen aus

Im Jahr 2008 waren die Frauen mit zwei Indexpunkten noch deutlich zufriedener als ihre männlichen Kollegen. In den letzten beiden Jahren ist die Arbeitszufriedenheit der weiblichen Beschäftigten um einen Indexpunkt unter den Durchschnitt zurückgefallen. Unzufrieden sind sie besonders mit den Sozialleistungen im Betrieb, zudem schätzen Frauen ihre Karriere- und Arbeitsmarktchancen geringer ein als Männer.

Unterdurchschnittlich zufrieden sind Frauen im Teilindex Betrieb mit den Sozialleistungen (-3 Indexpunkte), dem Führungsstil (-1 Indexpunkt) und mit dem Ansehen ihres eigenen Betriebs (-2 Indexpunkte). Im Teilindex Arbeit liegen die Frauen mit 78 Indexpunkten mit den Männern gleichauf. Kennzeichnend sind aufgrund der unterschiedlichen Tätigkeitsprofile und der höheren Teilzeitquote die geringeren körperlichen Belastungen der Frauen (15 Indexpunkte gegenüber 25 Indexpunkte der Männer). Auch der psychische, Zeit- und Innovationsstress liegt bei den Frauen unter dem Durchschnitt der Vorarlberger Beschäftigten. Es bleibt jedoch weiterhin als Manko die deutlich niedrigere Einkommenszufriedenheit der weiblichen Beschäftigten in Vorarlberg (54 Indexpunkte gegenüber 65 Indexpunkte der Männer).

Auch die Erwartungen von Männern (55 Indexpunkte) und Frauen (51 Indexpunkte) differeieren: Frauen schätzen insbesondere ihre Karrieremöglichkeiten, aber auch ihre subjektiven Arbeitsmarktchancen deutlich geringer ein als Männer.

Altersunterschiede


Tabelle nach Geschlecht und Alter © AK, AK

Jüngere Beschäftigte unterscheiden sich von ihren älteren Kollegen am meisten bei der subjektiven Einschätzung der Arbeitsmarktchancen. Während unter 30-Jährige dafür einen Indexwert von 45 (2009: 57) Indexpunkten aufweisen, beträgt der entsprechende Wert bei den ab 45-Jährigen lediglich 28 (2009: 33) Indexpunkte. Andererseits sind jüngere Arbeitnehmer in Bezug auf die Teilindizes Betrieb (Sozialleistungen, Image, Führungsstil) und Arbeit (Einkommen und Arbeitszeit) zum Teil deutlich unzufriedener.

„Um diese Werte zu verbessern, müssen die Betriebe endlich die Themen Generationenmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung weiter vorantreiben. Damit kann die Zufriedenheit am Arbeitsplatz für alle Altersschichten aufgewertet werden“, betont AK-Präsident Hämmerle.

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