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AK-Tipps für die Lehr­stel­len­su­che

Bei der Suche nach einer Lehrstelle ist man gegenüber der Konkurrenz im Vorteil, wenn man weiß, auf was man achten muss. 

Die Semesterferien rücken näher und damit auch die Zeit in der man sich auf Lehrstellensuche machen sollte. Von der Bewerbung bis zum Vorstellungsgespräch warten allerdings einige Fallstricke auf angehende Facharbeiter. Man sollte vorab so viele Informationen wie möglich sammeln.

Das heißt: Schnuppertage, Berufsinformationsveranstaltungen an der Schule nutzen oder sich beim BIFO beraten beziehungsweise eine Potenzialanalyse durchführen lassen. Wichtig sei auch, nicht gleich auf den ersten Zug aufzuspringen, sich selbst Gedanken zu machen und mit seinen Eltern und Verwandten über ihre Berufswahl zu sprechen und deren Erfahrungen für sich zu nutzen.

Es ist wichtig, so viel wie möglich über die persönlichen Talente und Neigungen herauszufinden. Tatsächlich gibt es aber auch Ausschlussgründe für einen Lehrberuf, so hat jemand mit einer Mehlstaub-Allergie sicher schlechte Karten als Bäcker oder Konditor.

Hat man dann die grundlegende Entscheidung für einen oder mehrere Berufe getroffen, gibt es die verschiedensten Möglichkeiten sich über Ausbildungsbetriebe zu informieren. Moderne Medien wie das Internet sind dafür genau so gut geeignet wie die klassischen Stellenanzeigen oder Sonderbeilagen, die jedes Jahr im Frühjahr erscheinen.


TIPP

Halte bei der Suche nach einer Lehrstelle die Augen offen:

- Stelleninserate in der Zeitung (z.B. VN, Wann & Wo)

- Stellenaushang beim Betrieb

- Bekannte / Kollegen fragen

- Schnuppertage der Schule nutzen

Wenn du dir noch nicht sicher bist, welcher Beruf für dich der richtige ist, informiere dich beim BIFO in Dornbirn oder beim BIZ in Bregenz, Feldkirch und Bludenz. Hier kannst du einen Eignungstest machen und dich zu den zahlreichen Berufsmöglichkeiten beraten lassen.


Persönliche Visitenkarte

Nach der Entscheidung für einen Beruf geht es in die zweite Runde, es gilt Bewerbungsschreiben zu versenden und die sind das Erste was der potentielle Arbeitgeber vom Lehrling zu Gesicht bekommt. Man gibt also nicht nur einfach einen Brief ab sondern eine persönliche Visitenkarte, aus der Personalchefs sehr viel herauslesen können.

Die Bewerbung sollte ein Begleitschreiben, einen tabellarischen Lebenslauf, ein gutes Porträtfoto, das letzte Jahreszeugnis und die aktuelle Schulnachricht (Halbjahreszeugnis) beinhalten. Im Begleitschreiben sollte kurz ausgeführt werden warum man Interesse an der angebotenen Lehrstelle hat und weshalb man sich dafür geeignet fühlt.

Einige Dinge sind besonders wichtig. Die Unterlagen sollten sauber und ohne Eselsohren bei der zuständigen Person landen, im Zweifelsfall ist vorher abzuklären wer der genaue Adressat der Unterlagen ist. Beim Bild ist darauf zu achten, dass ein ordentliches Porträt auf dem Begleitschreiben platziert wird. Drittens sollte man die Unterlagen von jemandem auf Rechtschreib- und Grammatikfehler kontrollieren lassen.

Erster Eindruck zählt

Hat man dann einen Termin für ein Vorstellungsgespräch bekommen, geht es in die letzte Phase. Pünktlichkeit ist hier oberstes Gebot, man sollte sich fünf bis zehn Minuten vor dem vereinbarten Zeitpunkt beim Pförtner oder der Vermittlung anmelden und im Falle einer Verspätung so früh als möglich telefonisch Kontakt aufnehmen und die Verspätung ankündigen.

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Das äußere Erscheinungsbild sollte der Situation angemessen sein. Schmutzige oder abgetragene Kleidung weist nicht unbedingt auf einen ausgeprägten Ordnungssinn hin. Es ist auch wichtig authentisch zu bleiben und sich nicht zu verstellen.

Während des Vorstellungsgesprächs läutende Handys oder Kaugummis weisen genauso wenig auf einen respektvollen Umgang mit dem Gegenüber hin, wie eine Begrüßung ohne Handschlag oder Blickkontakt.

Außerdem sollte man sich vorher über die Firma und ihre Dienstleistungen oder Erzeugnisse erkundigen, um erklären zu können warum man sich gerade hier beworben hat und weshalb man sich für die Position geeignet fühlt. Am besten spielt man das Gespräch vorher mit den Eltern durch, um auf eventuelle Fragen reagieren zu können.


Digitale Bewerbung

Online bewerben wird immer üblicher. Lesen Sie hier, wie die Stellensuche in Jobbörsen oder mit einer Bewerbungs-Hompage funktioniert.

Bewerbungsgespräch

Keine Angst vor dem Vorstellungsgespräch! Lesen Sie nach, was Sie erwartet und wie Sie sich und Ihren Lebenslauf am besten präsentieren können.

Schlagworte: Lehrstellensuche
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